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Infektionskrankheit

Erster bestätigter Affenpocken-Fall in Münster

Münster

Ein 34-jähriger Münsteraner, bei dem im Uniklinikum Münster Affenpocken nachgewiesen wurden, hatte sich im europäischen Ausland aufgehalten. Jetzt müssen enge Kontaktpersonen in eine 21-tägige Quarantäne.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viren Foto: .Andrea Männel/Andrea Schnartendorff/RKI/dpa

Ein erster Fall von Affenpocken in Münster ist am Freitag dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Wie die Stadt Münster mitteilt, habe sich ein 34-jähriger Münsteraner am 27. Mai mit Symptomen beim Hausarzt vorgestellt, der an das Uniklinikum Münster überwies. Dort sei die Infektion durch das Universitätslabor mittels PCR-Testung bestätigt worden. Eine weitere Probe sei an das RKI geschickt worden.

Der Patient, der sich im europäischen Ausland aufgehalten habe, sei stationär aufgenommen worden. Es bestehe telefonischer Kontakt zum Patienten, dem es den Umständen entsprechend gut gehe. „Die Kontaktpersonen sind telefonisch kontaktiert und über die notwendige Quarantäne informiert worden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Und: „Enge Kontaktpersonen unterliegen einer 21-tägigen Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt bezüglich ihres Gesundheitszustandes kontaktiert.“

Für klinische Untersuchungen sollen sich Betroffene primär direkt an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt oder an eine Dermatologin oder einen Dermatologen wenden – am Wochenende an den ärztlichen Notdienst, rät das Gesundheitsamt.

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