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Busverkehr in Münster

Ein-Euro-Ticket kostet sechs Millionen

Münster

Grüne, SPD und Volt wollen in der Ratssitzung am Mittwoch einen Antrag vorlegen, in dem sie die Einführung eines Ein-Euro-Bustickets fordern. Den Stadtwerken würde dies Einnahmeausfälle in Höhe von sechs Millionen Euro bescheren.

Klaus Baumeister

Münsters Busverkehr, hier die zentrale Haltestelle Bült, ist eine Säule der Mobilität. Aber sind die Fahrpreise zu hoch? Und was würde eine Preissenkung zur Folge haben? Darüber wird diskutiert. Foto: Helmut Etzkorn

Für die Ratssitzung am Mittwoch sind zwei Tagesordnungspunkte vorgesehen, die es – in dieser Kombination – eigentlich gar nicht geben dürfte. Zum einen will der Rat für die Stadtwerke eine so genannte Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 6,5 Millionen Euro festlegen. Das heißt, die Stadt Münster als Eigentümerin der Stadtwerke reklamiert diesen Stadtwerke-Gewinn für sich. Zum anderen hat das neue Ratsbündnis aus Grünen, SPD und Volt einen Antrag vorgelegt, in dem es die Einführung eines Ein-Euro-Tickets fordert. Für maximal 365 Euro im Jahr sollen alle Münsteraner uneingeschränkt mit dem Bus unterwegs sein dürfen, so die Zielvorstellung der Kommunalpolitiker.

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