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ASB baut Linienbus zum rollenden Test- und Impfzentrum um

Ein Pandemie-Bus für viele Einsatzlagen

Münster

Früher hat er seine Fahrgäste ans Ziel ihrer Urlaubsträume gebracht. Ab sofort ist der ausrangierte Reisebus, den der Arbeiter-Samariter-Bund in seinen Furhpark übernommen hat, dafür da, die Anstrengungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ins Ziel zu bringen.

Der neue Bus beim Arbeiter-Samariter-Bund ist aktuell als mobiles Schnelltest-Zentrum in Münster im Einsatz. Foto: hpe

Flexibel und sehr schnell genau dort im Einsatz, wo er gerade benötigt wird: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat jetzt einen ausrangierten Reisebus zu einem mobilen Test- und Impfmobil umgebaut, seit vergangenen Samstag ist das Fahrzeug am Lambertikirchplatz im Einsatz.

„Wir haben schon lange auf die Gelegenheit gewartet, unseren Fuhrpark mit einem derartigen Großfahrzeug optimal zu ergänzen“, so ASB-Geschäftsführer Dirk Winter. Aktueller Anlass der Beschaffung ist die zumindest aktuell langsam abklingende Pandemielage.

Drei Kabinen, ein Arzt- und ein EDV-Bereich

Der Bus hat drei Kabinen, in denen getestet oder geimpft werden kann, dazu kommt ein Arztbereich für die Impfstoffaufbereitung und eine Dokumentationsstelle mit EDV-Ausstattung. „Wir können quasi aus dem Stand heraus im ganzen Münsterland aktiv werden, auch wenn es um besondere Impfaktionen in Quartieren, akuten Infektionslagen beispielsweise in Betrieben oder späteren Auffrischungsimpfungen in Seniorenheimen geht“, so ASB-Vizechef René Kloppenburg.

Unabhängig von Corona kann der Bus als mobile Unfallhilfsstelle im Katastrophenschutz zu Einsatzstellen ausrücken und die Einheiten unterstützen, wenn es beispielsweise zu einem Unfall mit vielen Verletzten gekommen ist und die Betroffenen von den Rettern registriert werden müssen.

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