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Bischöfliches Studierendenwerk

Wohnungen für rund 200 Studierende

Münster

Das Bischöfliche Studierendenwerk errichtet an der Fliednerstraße Wohnungen für rund 200 Studierende. Der so genannte „Tita-Cory-Campus“ ersetzt ältere Wohnhäuser für Studierende, die nach der Fertigstellung aufgegeben werden.

 

Matthias Drees, Nele Breuers (Mitte) und Clara Keutgen fühlen sich in dem Musterzimmer, das in einem der Wohnheime auf dem Campus eingerichtet ist, schon sehr wohl. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

Ein Jahr ist seit der Grundsteinlegung für den Tita-Cory-Campus vergangen. Seitdem ist auf dem Baugrundstück an der Fliednerstraße/Albert-Schweitzer-Straße, wo das Bistum Münster für das Bischöfliche Studierendenwerk (BSW) als Betreiber mit Förderung der Stadt Münster und des Landes NRW einen Studierendencampus errichtet, viel passiert, wie es in einer Pressemitteilung des Bistums heißt.

„Die Bauarbeiten sind genau im Zeitplan“, freut sich Markus Hoffmann, Geschäftsführer des BSW, über die täglichen Fortschritte. Viele der rund 200 Zimmer sollen in gut einem Jahr, pünktlich zum Wintersemester 2022/23, bezugsfertig sein. Bewerben können sich Interessierte ab April 2022.

Vier Häuser bilden den Campus

Vier Häuser – alle noch im Rohbau – sind auf dem Gelände bereits zu erkennen. In jeder Wohneinheit entstehen vier oder fünf Wohngruppen mit je elf oder zwölf Zimmern. „Das ist eine schöne Größe für eine gute Haus- beziehungsweise WG-Gemeinschaft“, sagt Hoffmann. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad, zu jeder WG gehören eine Küche und ein Gemeinschaftsraum. Eine Besonderheit wird die Kapelle sein, die unmittelbar am Haupteingang zu finden sein wird.

Bisher größtes Wohnprojekt

Für das Bischöfliche Studierendenwerk wird der Tita-Cory-Campus mit den vier Häusern das größte Wohnprojekt sein. Bislang betreibt das Werk fünf Wohnheime für Studierende im Stadtgebiet von Münster, ab August kommt mit dem Überwasserhof ein sechstes dazu. „Neben den vier Hausgemeinschaften ist der Blick auf eine gesamte Campusgemeinschaft für uns neu“, erklärt Hoffmann. Nele Breuers freut sich, dass die Studierenden in die Planungen des Tita-Cory-Campus miteinbezogen werden. Die Masterstudentin wohnt im Collegium Marianum und ist Mitglied im Beirat des BSW, der die Geschäftsführung bei der Entwicklung der Wohnheime unterstützt. „Wir bringen unsere Erfahrungen aus den schon bestehenden Wohnheimen ein, machen Vorschläge, was optimiert werden kann.“ Wichtig sei ihr beispielsweise das Thema Barrierefreiheit.

Erst vor wenigen Tagen sei im Beirat das Bewerbungsverfahren besprochen worden. Im Februar des kommenden Jahres werden zunächst diejenigen angeschrieben, die ihr Zimmer verlieren, denn mit der Fertigstellung des Tita-Cory-Campus wird das Thomas-Morus-Kolleg geschlossen. Ab März können sich dann Interessierte aus allen Wohnheimen des Bischöflichen Studierendenwerks bewerben, ab April sind schließlich auch externe Bewerbungen möglich.

Informationen zu den Zimmern auf dem Tita-Cory-Campus gibt es demnächst im Internet auf www.bsw-muenster.de.

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