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Preisverleihung krönte ein neuartiges Filmfestival Münster

Elf schöne Kinotage

Münster

Drei Kurzfilme, darunter einer mit direktem Münster-Bezug, und ein Spielfilm, für den der Preis nach Frankreich geht: 10 000 Euro wurden insgesamt bei der Preisverleihung in Münster vergeben. Doch nicht nur das versüßte das Fazit über das nunmehr 19. Filmfestival.

Von Petra Noppeney

Preisträger, Preisstifter, Jurymitglieder und Festivalorganisatoren stellten sich im Schloßtheater nach der Preisverleihung zum traditionellen Gruppenbild auf. Foto: pn

„Wir sind gerade sehr selig“, bekannten Risna Olthuis und Carsten Happe am Samstagabend im münsterischen Schloßtheater unisono. Was sicher an der Preisverleihung lag, aber auch an der vorläufigen Bilanz zum gestern geendeten Filmfestival, das in diesem Jahr entzerrt wurde und sich erstmals über elf Tage erstreckte. Ein neues Konzept, das sich laut Happe bewährt hat: „Wir hatten viele ausverkauft und gut besuchte Vorstellungen und zwei veranstaltungsreiche Wochenenden dazwischen – ein Experiment, das sich gelohnt hat“, bilanzierte Happe, der neben Olthuis Festivalleiter ist.

Von diesem euphorischen Geist getragen war auch die Preisverleihung, launig moderiert von Gian-Philip An-dreas. Preise im Gesamtwert von 10 000 Euro wurden vergeben. Der mit 5000 Euro dotierte Hauptpreis für die beste Regie im Europäischen Spielfilmwettbewerb ging an die französische Filmemacherin und Schauspielerin Noémie Merlant für ihr Spielfilmdebüt „Mi iubita, mon amour“. Den Großen Preis der Filmwerkstatt (3000 Euro), gestiftet vom Verein Die Linse, erhielt „Der Dreher – 81RPM“, eine Kurzfilm-Dokumentation des deutschen Regisseurs Robin Trouillet. Mit dem Publikumspreis (1000 Euro), gestiftet von den Münsterschen Filmtheaterbetrieben, wurde der mit Franziska Weisz und Carlo Ljubek hochkarätig besetzte Kurzfilm „Girl Meets Boy“ von Ferdinand Arthuber ausgezeichnet. In der Sektion „Westfalen Connection“ gewann der Kurzfilm „Mavis und Kosmas“ von Zauri Matikashvili. Für seinen dokumentarischen Blick hinter die Kulissen der Kunstakademie Münster vergab die Stiftung Westfalen-Initiative ein Preisgeld von 1000 Euro.

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