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Großbaustelle im „Flüsseviertel“

Ein Viertel des Emsbunkers ist abgerissen

Münster

Auf der Großbaustelle im „Flüsseviertel“ geht es voran: Zwei Bagger graben sich seit rund zwei Wochen in die dicken Stahlbetonwände des Emsbunkers. Die Anwohner sind von den Abrissarbeiten positiv überrascht, wie der Bauleiter erklärt.

Von Luise Forkel

Der Emsbunker wird momentan abgerissen. Auf dem Areal soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Foto: Seggewiß Erdbewegungen GmbH

Zwei Bagger graben sich Meter für Meter in die rund 2,50 Meter dicken Stahlbetonwände des Bunkers. Bald ist der ehemalige Lazarettbunker an der Emsstraße Geschichte. „Ein Viertel des Bunkers ist schon weg“, erklärt Bauleiter Uwe Bußmann vom Unternehmen Seggewiß aus Stadtlohn auf Nachfrage. „Wir kommen sehr gut voran.“

Zwei Bagger sind seit rund zwei Wochen im Einsatz, für mehr sei einfach kein Platz auf dem Areal gewesen. Immer wieder werde der Bauleiter, der täglich vor Ort ist, von Anwohnern angesprochen, die sich darüber freuten und überrascht seien, wie leise der Abriss doch ablaufe. Das liegt an einer rieisgen Metallwand, die die Baustelle umgibt.

Seit rund zwei Wochen laufen die Abrissarbeiten. Ein Viertel des Bunkers ist bereits weg. Foto: Seggewiß Erdbewegungen GmbH

Schallschutzgerüst mitten im Wohngebiet

Da der Bunker inmitten des Flüsseviertels und des dicht besiedelten Wohnquartiers nahe der Warendorfer Straße liegt, wurde rund um die Baustelle ein spektakuläres 45 mal 70 Meter großes und elf Meter hohes Schallschutzgerüst aufgebaut, das die Anwohner eben nicht nur vor Lärm, sondern auch vor Staub schützen soll.

Obwohl in Münster in den vergangenen Jahrzehnten einige Bunker abgerissen wurden, ist eine derart große Schutzwand in Münster eine Premiere.

Der Emsbunker liegt im "Flüsseviertel" nahe der Warendorfer Straße. Foto: Grafik: Ann-Kathrin Schriever

Auf dem gut 3200 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. „Wir werden voraussichtlich im ersten Quartal 2023 mit den Abrissarbeiten fertig sein“, so der Bauleiter.

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