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Energiekrise

Münsters Haushalte haben Einsparziele übertroffen 

Münster

Damit in Deutschland im Winter oder Frühjahr das Gas nicht knapp wird, sind alle Haushalte und Unternehmen zum Sparen angewiesen. Und das klappt bislang gut: In Münster wurden die Einsparziele im Oktober sogar übertroffen.

Ein Mann dreht in einer Wohnung am Thermostat einer Heizung. Die Bereitschaft zum Energiesparen ist in Münster offenbar hoch. Foto: dpa (Symbolbild)

Knapp 30 Prozent weniger Gas als in den Vorjahren haben die münsterischen Haushalte und Betriebe im Monat Oktober verbraucht. Das ist laut einer städtischen Pressemitteilung das Ergebnis einer Auswertung des temperaturbereinigten Gasverbrauchs des lokalen Netzbetreibers Stadtnetze Münster für den vergangenen Monat.

„Das Energiesparen wird in dieser Heizperiode eine Daueraufgabe für alle Verbraucherinnen und Verbraucher. Der erzielte Einsparerfolg im Oktober ist ein ermutigendes Zeichen, was möglich ist“, sagt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer, der den städtischen Krisenstab zur Energiekrise leitet.

Münster im Bundestrend

Mit dem Minus von 30 Prozent bewegen sich die Einsparerfolge des vergangenen Monats nach städtischen Angaben in Münster im Bundestrend und übertreffen die Einsparziele des Bundes um 10 Prozent. Zur Abwendung einer Gasmangellage zum Ende der laufenden Heizperiode sei es notwendig, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher 20 Prozent weniger Gas verbrauchen als im Vorjahr.

„Die bisher erzielten Einsparungen und Erfolge bei den Gasspeicherzielen sind kein Grund nachzulassen. Um zu vermeiden, dass es in dieser oder der kommenden Heizperiode zu einem Gasmangel kommt, heißt es dranbleiben beim Energiesparen“, betont Stadtnetze-Geschäftsführer Franz Süberkrüb.

Gasspeicher sind gut gefüllt

Die Voraussetzungen dafür, dass ein akuter Gasmangel im kommenden Frühjahr abzuwenden ist, sind aktuell gut. Die deutschen Gasspeicher sind zu fast 100 Prozent gefüllt und Gaslieferungen aus anderen Ländern gleichen den Ausfall der russischen Lieferungen aus. Sämtliche Verbraucherinnen und Verbraucher sind aufgerufen, 20 Prozent Energie zu sparen. Die bisher warme Witterung in diesem Spätherbst bietet dafür eine gute Ausgangslage.

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