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Prozess gegen Ex-Sparda-Bank-Chef 

Staatsanwaltschaft fordert Haft für Enrico Kahl

Münster

Es geht um nicht weniger als seine Freiheit: Seit Februar muss sich Ex-Sparda-Bank-Chef Enrico Kahl im Betrugsprozess vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Plädoyer nun eine Haftstrafe gefordert.

Von Gunnar A. Pier

Am vorletzten Verhandlungstag gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Münster, Enrico Kahl, wurden am Mittwoch im Landgericht Münster die Plädoyers gesprochen. Kahl soll die Bank systematisch um Spesen betrogen haben. Foto: Gunnar A. Pier

Als Enrico Kahl am 10. Februar 2022 zum ersten Mal den größten Saal im münsterischen Landgericht betrat und zwischen den Coronaschutzscheiben aus Plexiglas Platz nahm, hoffte er noch auf einen kurzen Prozess. Der sechseinhalb Jahre zuvor geschasste Ex-Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank wollte wegen seiner offensichtlichen Kooperationsbereitschaft mit einer Bewährungsstrafe davonkommen.

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