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Nach Unfall an der Promenadenquerung

Entscheidung über Verkehrsversuch gefallen

Münster

Die Stadt setzt den Verkehrsversuch an der Promenadenquerung fort. Allerdings werden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen – wenn das Wetter mitspielt schon am Donnerstag.

Von Dirk Anger

An der geänderten Vorfahrt Promenade/Kanalstraße hat es einen Unfall gegeben. Foto: Oliver Werner

Die Stadt rüstet auf: Nach dem schweren Unfall an der Promenaden­querung Neubrückentor/Kanalstraße sollen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen die Fortsetzung des Verkehrsversuchs an dieser Stelle begleiten. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Tags zuvor war an dieser Stelle ein 30-jähriger Inlineskater aus Münster von einem Auto erfasst und verletzt worden. Seit Anfang August haben Radfahrer auf der Promenade an der Querung Neubrückentor Vorfahrt, Autos müssen dort halten.

Neue „Rüttelstreifen“ kommen

Nach Angaben der Stadt sollen sollen künftig zusätzliche „Rüttelstreifen“ auf der Fahrbahn zu mehr Achtsamkeit und einer Geschwindigkeitsreduzierung bei Autofahrerinnen und Autofahrer führen. Auf diese Lösung verständigten sich die Straßenverkehrsbehörde, Polizei, Stadtwerke und das Amt für Mobilität und Tiefbau, wie es in einer Mitteilung heißt. Zuvor seien die bislang vorliegenden Informationen zum Unfallhergang gemeinsam ausgewertet worden. Einen Abbruch des Verkehrsversuchs hielten die Beteiligten nicht für notwendig. Schon in der Vergangenheit mussten leider Verkehrsunfälle an den Promenadenquerungen festgestellt werden, hieß es. Dagegen ist in den Sozialen Netzwerken eine lebhafte Debatte über die Sinnhaftigkeit der Vorfahrtsänderung nur an dieser Stelle der Promenade entbrannt.

Zusätzliche Beschilderung wird geprüft

Die jetzt neu geplanten Quermarkierungen auf der Fahrbahn mit einer Stärke von fünf Millimetern sollen nach Angaben der Stadt bei guter Witterung bereits an diesem Donnerstag installiert werden. Geprüft wird außerdem eine zusätzliche Beschilderung.   Der Verkehrsversuch an der Promenade sowie zwei weitere laufen bis zum 24. September und sollen dann ausgewertet werden. Unterdessen hat der Automobil-Club Münster nach den jüngsten Unfällen an der Promenadenquerung und auf der Hörsterstraße die Umsetzung der beiden Verkehrsversuche hinterfragt und mehr Sicherheit ein­gefordert.

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