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Preisübergabe des zehnten Ideen-Wettbewerbs des „Schlaun-Forums“

Entwürfe für drei Quartiere in Dortmund

Münster

Im Fokus des zehnten Ideen-Wettbewerbs des „Schlaun-Forums“ standen drei ehemals prosperierende Quartiere in Dortmund. Dafür sollten Studierende verschiedene Entwürfe entwickeln. Nun fand im münsterischen Erbdrostenhof die Preisübergabe statt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des zehnten Schlaun-Wettbewerbes Foto: Andreas Hasenkamp

„Trilogie für Dortmund“, so lautete der Titel des zehnten Ideen-Wettbewerbs des „Schlaun-Forums“. Studierende der Richtungen Städtebau, Architektur und Bauingenieurwesen widmeten sich dabei drei ehemals prosperierenden Quartieren in Dortmund. Beim „Schlaun-Fest“ im Erbdrostenhof fand nun die feierliche Preisübergabe statt.

Dabei erinnerte Jörg Frohn, der stellvertretende Sprecher des in Münster ansässigen Vereins „Schlaun-Forum“, an die Erfolgsgeschichte des Wettbewerbs, an dem sich in zehn Jahren mehr als 2000 Studierende von etwa 30 deutschsprachigen Hochschulen beteiligt hätten. Ebenso sprach er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seinen Respekt für die ausgezeichneten Arbeiten und das hervorragende Engagement aus.

„Baukultur als Motor der Transformation“

In ihren Grußworten hoben Klaus Brüggenolte, Vizepräsident der Architektenkammer NRW, und Thomas Stausberg, Bereichsleiter der NRW Bank, die Chancen hervor, die sich durch die Bearbeitung praxisnaher Aufgaben den jungen Planerinnen und Planern, aber auch den Akteuren vor Ort bieten.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, hielt den Festvortrag mit dem Thema „Baukultur als Motor der Transformation“. Darin plädierte er „für eine neue Kultur des Umbaus unserer Regionen und Gemeinden hin zu offenen Lebensräumen für alle“.

Zwei erste Preise gehen nach Aachen

Prämiert wurden insgesamt 13 Arbeiten. Im Fachbereich Städtebau gab es zwei erste Preise. Sie gingen an Isabel Behne und Alena Cohrs von der RWTH Aachen. Sie beschäftigten sich zum einen mit der Aufwertung des Dortmunder Hafens zu einem Erlebnisraum für die Bewohnerinnen und Bewohner, und zum anderen mit der Entwicklung des Geländes der ehemaligen Stahlbaufirma Klönne zu einer zukunftsorientierten Nutzung aus urbanem Wohnen.

Bei der Architekturaufgabe, der Planung eines Wohnquartiers auf dem Gelände des Dortmunder Großmarktes, holten sich Lena Wahl und Maximilian Holterhöfer von der Fachhochschule Dortmund den ersten Preis.

Insgesamt durften sich 30 Planerinnen und Planer über Preise und Anerkennungen freuen. Die Dokumentation mit den prämierten Wettbewerbsarbeiten ist zeitnah unter www.schlaun-forum.de einzusehen.

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