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Planungen für das Preußenstadion

Es geht weiter – aber anders

Münster

In der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend waren sich die Parteien in der Planung des Preußenstadions grundsätzlich einig. Doch auf Antrag des Ratsbündnisses aus Grünen, SPD und Volt gab es eine wesentliche Änderung.

Klaus Baumeister

So sah im April vergangenen Jahres die erste Visualisierung zur Machbarkeitsstudie für das städtische Stadion aus. Foto: Visualisierung: Drees & Sommer

Im Grundsatz waren sich alle Parteien einig. Einstimmig hat der Hauptausschuss in seiner Sitzung am Mittwochabend beschlossen, dass die Stadt die Planung eines neuen Preußenstadions an der Hammer Straße weiter vorantreibt.

Der SPD-Ratsherr Philipp Hagemann hob in diesem Zusammenhang – ganz im Sinne der Preußen – hervor, dass die eingeplanten 40 Millionen Euro ausschließlich für das Stadion verwandt werden und die geplante Mobilstation aus einem Extratopf finanziert werde.

Gleichwohl gab es auf Antrag des Ratsbündnisses aus Grünen, SPD und Volt auch eine wesentliche Änderung. Der in der Ratsvorlage vorgeschlagene Automatismus, Bau und Betrieb des Stadion an das städtische Tochterunternehmen WBI zu übertragen, wird nicht weiterverfolgt.

Mobilstation gehört zum Stadionkonzept

Vielmehr wurde die Stadtverwaltung beauftragt, „verschiedene Szenarien“ zu prüfen, von denen die WBI nur eine ist. Die finale Entscheidung soll später fallen.

Der CDU-Fraktionschef Stefan Weber äußerte die Befürchtung, dass die neue Ratsmehrheit die für das Stadion erforderlichen Parkplätze streichen könne. Dem widersprach der SPD-Ratsherr Ludger Steinmann. Zum Stadionkonzept gehöre auch die Mobilstation – mit Stellplätzen, aber eben nicht nur mit Stellplätzen.

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