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Cyberattacke an der FH

Weiter massive IT-Probleme: Bundesamt für Sicherheit eingeschaltet

Münster

Nach dem Cyberangriff auf die Fachhochschule (FH) Münster gibt es weiterhin massive IT-Probleme.  Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hilft bei der Suche nach Lösungen. Für die Klausurenphase gibt es eine kleine Änderung.

Von Jonas Wiening

An der Fachhochschule Münster hat es einen Cyberangriff gegeben. Foto: Gunnar A. Pier (Symbolbild)

Die FH Münster hat weiterhin mit massiven IT-Problemen zu kämpfen. Nach dem Cyberangriff Anfang der Woche sind immer noch viele Programme der Hochschule für Studierende und Mitarbeiter nicht nutzbar.

„Derzeit arbeiten die Teams der FH Münster akribisch an Lösungen – wie für Krisenfälle dieser Art geplant mit Unterstützung des zuständigen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und eines IT-Security-Dienstleisters“, heißt es von der Fachhochschule. Man habe außerdem Strafanzeige gestellt.

Kein Zugriff von außerhalb

Studierende und Mitarbeiter können Programme wie ILIAS, das myFH-Portal oder das E-Mail-System innerhalb der FH-Gebäude nutzen, außerhalb der Hochschul-Gebäude sei ein Zugriff auf die wichtigen Programme allerdings weiterhin nicht möglich, heißt es.

Präsenz-Prüfungen an der Fachhochschule sollen wie geplant stattfinden, heißt es am Donnerstagabend. Studierende, die unabgemeldet fehlen, kassieren in der aktuellen Prüfungsphase aber keinen Fehlversuch. Für die Online-Prüfungen werde weiter an einer Lösung gearbeitet, so eine FH-Sprecherin.

Keine Aussage zu Hintergründen des Angriffs

Aufgrund des laufenden Verfahrens könne derzeit keine Aussage zu den Hintergründen des sogenannten Hacker-Angriffs gemacht werden, teilte die FH Münster auf der eigens eingerichteten Ersatz-Website mit. „Unsere Hochschule steht für Offenheit und Transparenz. Wir bitten allerdings in der aktuellen Lage ausdrücklich um Verständnis für dieses Vorgehen,“ so FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann.

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