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Matthias Schröder zur Frage: Wird die kulturelle Welt nach der Pandemie noch dieselbe sein?

Faktisch gilt 2G im Bagno schon

Burgsteinfurt

Monatelang durften Musiker und andere Künstler nicht arbeiten. Faktisch traf sie ein Berufsverbot. Geschlossene Theater, Konzertsäle, Museen. Wie wird die kulturelle Welt sein, wenn die Menschheit Corona irgendwie in den Griff bekommen hat? Wie geht es den Studenten an der Hochschule für Musik, an der Matthias Schröder lehrt? Mit ihm, der auch Künstlerischer Leiter der Bagno Konzertgalerie in Burgsteinfurt ist, haben wir gesprochen.

Von Bettina Laerbuschund

Er sei ein unverbesserlicher Optimist, sagt Prof. Dr. Matthias Schröder. Dass Künstler viele Monate unter einem faktischen Berufsverbot gelitten haben, blendet er dabei nicht aus. Foto: Bettina Laerbusch

„Wenn in der Kulturlandschaft etwas zerstört wird, kann es zumeist nicht wieder aufgebaut werden – ein Theater, das schließt, öffnet so schnell nicht wieder“, sagt Matthias Schröder. Der Künstlerische Leiter der Bagno Konzertgalerie und promovierte Professor an der Hochschule für Musik in Detmold hat über viele Jahre ein dichtes, weltumspannendes Netzwerk geknüpft. Allein 767 Studenten und Studentinnen aus 53 Nationen besuchen derzeit die Hochschule, an der er lehrt. Hinzu kommen die vielen Kontakte, die der Baritonsaxofonist unter anderem deshalb hat, weil er internationale Künstler ins Bagno holt, wie jüngst den russischen Virtuosen Artyom Dervoed an der Gitarre, der zusammen mit Benedikt Kloeckner am Violoncello konzertierte.

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