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Vor 81 Jahren nach Riga verschleppt

Wie Familie Stern aus Münster verschwand

Münster

Die jüdische Metzgerfamilie Stern wurde am 13. Dezember 1941 mit dem ersten Deportationszug aus Münster nach Riga verschleppt. Nur die ältere Tochter überlebte. Sie kam 50 Jahre später zurück nach Münster.

Von Luise Forkel

Die Familie Stern aus Münster wurde am 13. Dezember nach Riga deportiert. Nur Töchterchen Lilo (re.) überlebte.  Foto: Sammlung  Möllenhoff/Schlautmann

Der Gertrudenhof ist längst abgerissen. Geschichte sozusagen. Doch eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte nahm vor 81 Jahren in dem einstigen Lokal an der Ecke Warendorfer Straße/Kaiser-Wilhelm-Ring seinen Ausgang: die systematische Verschleppung und Vernichtung der Juden, die am 13. Dezember 1941 auch in Münster begann. Unter den 116 münsterischen Juden, die mit dem ersten Transport von hier in das Ghetto von Riga deportiert wurden, war auch die Familie Stern. Die Historikerin Gisela Möllenhoff hat das Schicksal der Vier rekonstruiert.

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