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Wiederaufnahme am Wolfgang-Borchert-Theater

Ferdinand von Schirach geht den Dingen auf den Grund

Münster

Auf der Bühne tagt der Ethikrat, am Ende stimmt das Publikum ab: Ferdinand von Schirachs „Gott“ wird erneut im Wolfgang-Borchert-Theater gespielt.

Darf Richard Gärtner (Andreas Weißert) seinem Leben ein Ende setzen? Darum geht es in Ferdinand von Schirachs „Gott“. Foto: Klaus Lefebvre

Am Wochenende wird erstmals nach der Sommerpause wieder Ferdinand von Schirachs Schauspiel „Gott“, inszeniert von Meinhard Zanger, am Wolfgang-Borchert-Theater gezeigt.

Der 78-jährige Richard Gärtner verspürt nach dem Tod seiner Ehefrau nur noch einen Wunsch: Er möchte selbstbestimmt sterben. Da er zwar alt, körperlich wie auch geistig jedoch vollkommen gesund ist, hat er zu diesem Zwecke die Verabreichung eines tödlichen Medikamentes beantragt. Ein Ethikrat soll nun darüber beraten, ob Gärtner bei seinem Vorhaben geholfen werden darf.

Das Publikum darf abstimmen

Nach „Terror“ stellt der Bestseller-Autor erneut einen moralischen Grundkonflikt in den Mittelpunkt. Am Ende ist das Publikum gefragt – kann die Beihilfe zum Suizid moralisch gerechtfertigt werden?

Die Aufführungen finden am Samstag (18. September) um 20 Uhr und am Sonntag (19. September) um 19 Uhr statt. Karten sind montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr an der Tageskasse oder telefonisch (

 4 00 19), sowie online im Ticketshop des WBT erhältlich. Für alle Studierenden der Universität, der Kunstakademie Münster und der KatHO Münster ist der Eintritt gegen Vorlage des Kultursemestertickets frei.

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