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Unbekannte Flüssigkeit

Feuerwehreinsatz am Uniklinikum

Münster

Am Universitätsklinikum Münster hat es am Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz gegeben. Eine bisher unbekannte Flüssigkeit ist ausgetreten. Mitarbeiter und Patienten sollen allerdings nicht in Gefahr sein.

 Von Joel Hunold

Am UKM gab es am Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz. Foto: Matthias Ahlke

Am Universitätsklinikum Münster (UKM) hat es am frühen Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz gegeben. Grund dafür war eine unbekannte Flüssigkeit, die laut UKM-Pressesprecherin Anja Wengenroth am Morgen gegen 8 Uhr im Bereich der Sanitäterzentrale (Ebene 01 des Zentralklinikums) ausgetreten ist. Die Werksfeuerwehr des UKM sei daraufhin ausgerückt, um die Flüssigkeit zu identifizieren und das Austreten einzudämmen. Auch ein Löschzug der Stadt Münster war laut Wengenroth im Einsatz, die Werksfeuerwehr des Chemieunternehmens BASF wurde beratend hinzugezogen. Um 10 Uhr war der Feuerwehreinsatz vorbei. "Bei unbekannten Flüssigkeiten muss man zunächst immer vorsichtig sein", sagte Wengenroth. Man habe davon ausgegangen müssen, dass es sich um Gefahrgut handelte. 

Eine Gefahr für Mitarbeiter, Patienten und andere Personen habe laut Wengenroth allerdings zu keiner Zeit bestanden. Die Flüssigkeit soll aus einer sogenannten Mischmaschine, in der verschiedene Stoffe miteinander gemischt werden, ausgetreten sein. Diese steht in der Sanitäterzentrale des UKM, wo die technischen Schaltungen des Zentralklinikums zusammenlaufen. Warum die Flüssigkeit aus der Maschine ausgetreten ist, soll nun untersucht werden. Auch sei nach wie vor unklar, um was für eine Flüssigkeit es sich genau handelte. Wengenroth sprach von einer Mischung verschiendener Stoffe, die für die technischen Abläufe im UKM relevant sind.  Die Flüssigkeit wurde über das Sonderabfalllager des UKM entsorgt. 

Etwa zwei Stunden lang war die Werksfeuerwehr des UKM am Mittwochmorgen im Einsatz. Grund war aus zunächst unbekannte Flüssigkeit.  Foto: Matthias Ahlke
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