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„33 Bogen und ein Teehaus“: Berührendes Jugendstück über iranische Geschichte

Flucht für die Freiheit der Kinder

Münster

Die erste Kindertheaterpremiere der aktuellen Spielzeit im Kleinen Haus beruht auf der wahren Geschichte von Mehrnousch Zaeri-Esfahani.

Von Isabell Steinböck

Mehrnousch (Soraya Abtahi) wird von nächtlichen Höllenträumen heimgesucht. Foto: Sinja Hasheider

Zwei Gestalten ducken sich unter einem schwarzen Gazevorhang und überraschen die kleine Mehrnousch beim Gummitwist: Spielen ist im Iran ab sofort verboten. Nachts träumt das Mädchen von der Hölle, denn „Ungehorsamen“ droht Folter. Mehrnousch wird „die beste Lügnerin“, schützt ihre freiheitsliebenden Eltern und wird zur Musterschülerin, auch wenn sie heimlich vor Wut weint. Als sich die Eltern dazu entschließen, aus dem Iran in die Türkei zu fliehen, damit ihr 14-jähriger Bruder im Krieg gegen den Irak nicht an die Front muss, bricht das Mädchen in Jubel aus, selbst wenn sie dafür die schöne Brücke mit den 33 Bogen ihrer Heimat Isfahan verlassen muss.

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