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Der Roman des Droste-Kenners Georg Veit

Flüchtige Bilder aus Drostes Leben

Münster

Von einer verzehrenden Leidenschaft fürs Schreiben war das Leben der Annette von Droste-Hülshoff geprägt. Der Autor Georg Veit hat ihr jetzt seinen Roman „Drostes Schmerzen“ gewidmet.

Von Günter Moseler

Georg Veit las jetzt im Franz-Hitze-Haus Foto: Günter Moseler

Ihr Leben bewegte sich zwischen schauerlich und schauderhaft: Das eine gehörte mitunter zum Innersten ihrer Literatur, das andere zur manchmal ratlosen (Um-)Welt. Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) lebte ein schwieriges Dichterleben, dessen Normalität von „zeitgemäßem“ Verwirklichungs-Verzicht wie verzehrender Leidenschaft fürs Schreiben geprägt war. Georg Veits neuer Roman „Drostes Schmerzen“ (Elsinor Verlag) scheint diese Ambivalenz widerzuspiegeln. Eine Biografie, von einem unsichtbaren „Erzähler als Widergänger“ ausgesponnen: ein Droste-Verehrer, der unvermutet vor Haus Rüschhaus steht und seine visionären Beobachtungen einem anonymen „Herrn“ in die Feder diktiert.

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