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Westfälisches Pferdestammbuch

Fohlen-Auktion: Fast eine Million Euro umgesetzt

Münster-Handorf

Bei der Westfalen-Woche des Westfälischen Pferdestammbuchs in Handorf erreichte der Umsatz fast eine Million Euro. Rund 150 Fohlen wechselten den Besitzer.

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Rund 150 Fohlen wechselten in Handorf den Besitzer. Foto: hbm

Mit vier Siegerstuten und einer erfolgreichen Auktion dressurbetonter Fohlen ist am Sonntag die Westfalen-Woche des Westfälischen Pferdestammbuchs zu Ende gegangen. In den Spring- und Dressurprüfungen wurden seit Dienstag auch die Westfalen-Champions ermittelt, die im Herbst am Bundeschampionat in Warendorf teilnehmen werden. Die hohen Temperaturen auf den Turnierplätzen machten den Pferden weniger zu schaffen als manchen Reitern und Züchtern, die bereitgestellte Abkühlungen unter dem Wassersprühventilator mindestens so gern in Anspruch nahmen wie das hitzegewohnte ursprüngliche Steppentier.

Neben dem sportlichen Geschehen waren am Wochenende für Pferdezüchter die Westfälischen Elitestutenschauen für drei- und vierjährige Reitpferde, Kaltblüter und Reitponys weitere Höhepunkte, heißt es in einer Pressemitteilung. Ausgewählt worden waren insgesamt 84 talentierte Nachwuchsstuten aus ganz Westfalen, deren besondere Anlagen zur Zuchteignung für Reitpferde von einer Fachjury zu beurteilen waren. Außerdem traten 42 Reitponystuten zur Bewertung an.

Siegerstute der springbetonten Reitpferde wurde die Braune Chica des Züchters Hartwig Rellensmann aus Extertal und im Besitz von Heinrich Ramsbrock aus Menslage. Den Rang der Stutenkönigin bei den dressurbetonten Reitpferden belegte die Rappstute Fabella Noir des Züchters und Besitzers Zuchtgemeinschaft Fengler GbR aus Hilden. Bei den Kaltblutstuten war es die Braune Alma, gezogen und ausgestellt von der Zuchtgemeinschaft Meyer zu Hücker in Detmold. Bei den Reitponystuten erreichte den ersten Platz die Falbe Dance Wonder der Züchterin Annette Börger aus Gescher und des Besitzers Adolf-Theo Schurf aus Bedburg.

Insgesamt wurden rund 150 Fohlen präsentiert und neuen Besitzern zugeschlagen. Nach der Springfohlen-Auktion am Mittwoch mit einem Gesamtumsatz von 304 000, höchstem Einzelpreis von 33 000 und Fohlen-Durchschnittspreis von 7070 Euro gab es am Samstag die Auktion des erst einige Wochen alten Dressurnachwuchses. Der Gesamtumsatz von 958 700 Euro verteilte sich auf dressurbetonte Reitpferdefohlen mit 874 300 und Reitponyfohlen mit 84 400 Euro, was einem Durchschnittspreis von rund 11 657 bei den Reitpferden und 6492 Euro bei den Ponys entspricht. Das teuerste Reitpferdefohlen – die Braunen-Stute Easter Sunday von Züchterin Antje Heumann und Aussteller Christian Heumann aus Unna – wechselte für 65 000 Euro den Besitzer.

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