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Münsteraner zur Lage in Afghanistan

„Frauen werden alles verlieren“

Münster

Auch in Münster macht man sich Sorgen über die Entwicklungen in Afghanistan. Drei Männer, die sich in dem Land auskennen, äußern sich. Die Frage nach der Verantwortung beurteilen sie unterschiedlich.

Von Björn Meyer

Taliban-Kämpfer am Haupttor zum Präsidentenpalast in Kabul: Dass das Land in so kurzer Zeit in die Hände der Taliban gefallen ist, bewegt derzeit auch Professor Dr. Ahmad Milad Karimi, den stellvertretenden Leiter des Zentrums für Islamische Theologie in Münster. Foto: AP/dpa/Daniel Biskup

Emotional geschockt, aber über die aktuelle Situation in Afghanistan letztlich nicht überrascht sei er, sagt Titus Dittmann, der in den vergangenen Jahren mehrfach in Afghanistan zu Gast war. Der Münsteraner hat mit „skate-aid“ versucht, Positives in dem Land zu bewegen. Doch er räumt ein, dass das schon in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden sei. Für ihn sei bei seinen Besuchen deutlich worden, dass das Land abseits der großen Städte auch während der Zeit, in der westliches Militär in Afghanistan stationiert war, stets Taliban-Land gewesen sei, sagt Dittmann.

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