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Stiftungsfest des Löschzuges Geist

Freude über das neue Gerätehaus

Münster

Zum ersten Mal seit der Pandemie traf sich der Löschzug Geist wieder zum Stiftungsfest. Unter anderem standen etliche Ehrungen auf dem Programm.

-sam-

Dr. Jürgen Langenberg und A. Alend gratulierten (v.l.) Sascha Plagge, Annika Dreßler, Daniel Kemner, Bernd Topp, Moritz Niehüser, Alex Möller, Tobias Topp, Johannes Hengefeld, Filipe Azevado Bravo, Florian Kolbe, Noel Bousta, Nico Stetskamp, Jonas Tybussek und Günther Kolbe. Foto: sam

Stolz lag im Blick von Löschzugführer Günter Kolbe, als nacheinander fast die Hälfte seiner Feuerwehrleute eine Ehrung erhielt. Am Samstag traf sich nach drei Jahren pandemiebedingter Pause der Löschzug Geist zum ersten Mal wieder zum Stiftungsfest. Es gab einiges nachzuholen. So wurden vom stellvertretenden Leiter der Berufsfeuerwehr, Dr. Jürgen Langenberg, nicht nur Beförderungen ausgesprochen, sondern auch Ehrungen.

Neben seiner Tätigkeit erfüllt der Löschzug Geist noch eine Sonderfunktion: Ungefähr 100 Feuerwehrleute aus Münster und Umgebung bilden einen Katastrophen-Löschzug, der bei Bedarf in ganz Deutschland zum Einsatz kommt. So half die Hälfte des Löschzuges Geist, als die Menschen in Aachen und Hagen unter starken Unwettern litten.

Ausbildungsbetrieb ging trotz Corona weiter

In den vergangenen drei Jahren erreichte der Löschzug trotz Corona weitere Erfolge.

Trotz Online-Lehre gelang es ihm, den Ausbildungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Zudem wurde der Bau des neuen Gerätehauses abgeschlossen. Damit haben die circa 35 aktiven Mitglieder des Löschzugs jetzt genug Platz, hieß es auf der Versammlung.

Und vor allem müssen sich weder die fünf Feuerwehrfrauen noch die Feuerwehrmänner in der Fahrzeughalle umziehen, denn dafür gebe es nun getrennte Räumlichkeiten.

Einweihung im kommenden Jahr

Im Ausblick auf das nächste Jahr freut sich der Löschzug nicht nur darauf, die Einweihung des Gerätehauses nachzuholen. Auch gibt es wieder mehr Praxisübungen. Denn wenn es wieder in den Einsatz gehe, sei gute Vorbereitung alles, was zählt, hieß es auf der Versammlung weiter. Und es mangele nicht an der Nachfrage, wie die Feuerwehrleute betonten. Allein am Wochenende wurden drei neue Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr empfangen.

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