1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. G7-Treffen in Münster: Ansturm auf Hotels treibt Preise in die Höhe

  8. >

G7-Treffen Anfang November

Ansturm auf Hotelbetten treibt die Preise in die Höhe

Münster

Große Nachfrage: Der Ansturm auf Hotelzimmer zum G7-Außenminister-Treffen ist groß, so dass die Übernachtungen immer teurer werden. Auch Privatanbieter wollen profitieren – und rufen mitunter stolze Preise auf.

Hoteliers erwarten zum G7-Treffen einen Ansturm. Foto: Oliver Berg/dpa

Gut eineinhalb Wochen vor dem G7-Außenministertreffen am 3. und 4. November in Münster sind bereits viele der insgesamt 6500 Hotelbetten der Stadt reserviert.

Schließlich müssen neben den Außenministern auch, Begleiter, Sicherheitspersonal und Journalisten aus der ganzen Welt untergebracht werden. Vor allem in den zentral gelegenen Häusern der gehobenen Kategorie stehen keine oder nur noch ganz wenige freie Zimmer zur Verfügung.

Zahlreiche Hotels in Münster sind ausgebucht

Mövenpick, Atlantic, Factory – alle ausgebucht, wie Buchungsanfragen auf den Hotel-Portalen ergeben. Laut Buchungsplattform booking.com ist – Stand Sonntagmittag – im Mauritzhof noch ein Zimmer frei.

Die gute Nachricht ist: Es gibt noch Zimmer. Vor allem am Stadtrand. Die schlechte: Durch den Ansturm ziehen die Preise an. Der stichprobenartige Vergleich von Zimmer-Tarifen am G7-Datum und eine Woche später zeigen Preisunterschiede von über 50 Prozent. Wer weniger als 100 Euro pro Nacht ausgeben will, findet beispielsweise in Handorf oder Wolbeck Hotelzimmer, in der Innenstadt kommen sonst fast nur noch Hostels infrage. Plätze im Acht-Bett-Schlafsaal gibt es da sogar noch für 26 Euro.

Weitere Informationen rund um das politische Großereignis finden Sie außerdem auf unserer Special-Seite zum Treffen der G7-Außenminister in Münster 2022.

Herausforderung Personalmangel

Renate Dölling, Geschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes Münsterland, geht davon aus, dass bis zum Gipfel fast alle Zimmer der Stadt ausgebucht sein werden. Das sei für die Betreiber nach Corona eine unerwartete wie gerngesehene Überraschung. Die Betriebe in Münster seien gut aufgestellt, allerdings werde der Gipfel angesichts der Personalengpässe „zur Herausforderung“, so Dölling.

Nicht nur die gewerblichen Anbieter der 42 Hotels, sechs Hostels/Jugendherbergen und drei Pensionen freut das Umsatzplus. Auch Privatanbieter, die Zimmer auf Internet-Portalen anbieten, riechen den Reibach: Ein Inserat auf WG gesucht ruft etwa für eine 3,5-Zimmer-Wohnung für die beiden Tage 1200 Euro Mietgebühr auf.

Startseite
ANZEIGE