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G7-Treffen

Feuerwehr und Rettungsdienste: Wachsames Auge auf Entwicklungen

Münster

Seit Wochen ist die Feuerwehr Münster mit den Planungen hinsichtlich des G7-Außenministertreffens beschäftigt. Dennoch ist es möglich, dass diese Planungen kurzfristig angepasst werden müssen, wie der Leiter der Feuerwehr erklärt.

Notarztwagen und Feuerwehrfahrzeug vor dem Atlantic Hotel. Foto: Dirk Anger

Seit rund sechs Wochen laufen die akuten Planungen der Feuerwehr Münster hinsichtlich des G7-Außenministertreffens. Und doch bedeutet das nicht gleichzeitig, dass man nicht auch kurzfristig noch etwas ändern kann – oder sogar muss. So führten die verstopften Straßen am Mittwoch bei der Feuerwehr zu einer Überprüfung, ob denn auch wirklich die entsprechenden Räume des G7-Außenministertreffens, aber auch alle anderen Bereiche in der Stadt so wie im Vorfeld des Treffens geplant, erreichbar sind.

Die Antwort auf diese selbstgestellte Frage lautete am Mittwoch noch „ja“, wie Gottfried Wingler-Scholz, Leiter der Feuerwehr, gegenüber unserer Redaktion erklärte. Doch, so Wingler-Scholz, schon am Donnerstag könnte durch Demonstrationen eine Neubewertung notwendig werden. Die Anpassung sei da, es gelte ein wachsames Auge auf die Entwicklungen zu haben, betonte Wingler-Scholz.

Auswärtige Amt trifft eigene Vorkehrungen

Zusätzlich im Einsatz hat die Feuerwehr Münster zwei Rettungsdienstfahrzeuge sowie einen Notarzt-Einsatzwagen. Diese Fahrzeuge seien durch das Auswärtige Amt angefordert und natürlich auch bereitgestellt worden, berichtete Wingler-Scholz. Gleichzeitig betonte der Leiter der Feuerwehr, dass eben nicht die Stadt Münster, sondern Außenministerin Annalena Baerbock zu dem Treffen eingeladen habe. Daher habe auch das Auswärtige Amt gewisse Vorkehrungen selber getroffen.

Zusätzliche Fernmeldestelle

Dennoch musste auch die Feuerwehr Münster weitere Anpassungen vornehmen. Auch weil man mit mehr Menschen als üblich in der Stadt rechnet, hat man an den Feuerwachen der Stadt insgesamt vier zusätzliche Rettungswagen besetzt. Zudem sei eine Feuerwehreinsatzleitung eingerichtet worden, die sich am Mittwoch noch einmal mit Abläufen, Kommunktion und den jeweiligen Räumlichkeiten vor Ort beschäftigte. Und auch die Feuerwehrleitstelle sei verstärkt worden, indem man eine Fernmeldebetriebsstelle eingerichtet habe: „Damit wir da zielsicher die Personenzahl zur Verfügung haben, die wir neben dem Tagesgeschäft brauchen“, so Wingler-Scholz.

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