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Gastkolumne von Ruprecht Polenz

G7-Treffen: Sprache und Verständigung

Münster

Im fünften Teil seiner G7-Kolumne widmet sich Ruprecht Polenz der Frage, in welcher Sprache die Außenministerinnen und Außenminister bei ihrem Treffen in Münster miteinander reden. Wenn doch alle Englisch können – warum sind dann trotzdem Dolmetscher nötig?

Von Ruprecht Polenz

Kolumnist Ruprecht Polenz schreibt über die Bedeutung von Sprache und Verständigung bei den G7-Treffen. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Marcus Brandt

Politische Verständigung setzt voraus, dass man sich gegenseitig versteht. Damit sind wir bei der Sprache. In welcher Sprache reden die sieben Außenministerinnen und Außenminister bei ihrem G7-Treffen in Münster miteinander? Man darf davon ausgehen, dass alle Englisch können. Für den amerikanischen Außenminister Antony Blinken und seinen britischen Amtskollegen James Cleverly ist es die Muttersprache. Die kanadische Außenministerin Mélanie Joly ist zwar in Montreal geboren. Aber Kanada ist zweisprachig und Englisch dürfte ihre zweite Muttersprache sein. Alle anderen haben Englisch als Fremdsprache gelernt. Warum sind dann trotzdem Dolmetscherinnen und Dolmetscher bei ihrem Treffen nötig?

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