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G7-Treffen und Hochrisiko-Spiel in Köln 

NRW-Polizei steht vor zwei Großeinsätzen

Münster/Köln

Ein Hochrisiko-Spiel und ein Außenministertreffen an einem Tag. Auf die NRW-Polizei kommt am Donnerstag eine Menge Arbeit zu.

Am Donnerstag steht ein Hochrisikospiel in Köln an. Foto: Marius Becker/dpa

Der 3. November stellt die Polizei in NRW vor eine besondere Herausforderung. An diesem Tag kommen gleich zwei Großeinsätze auf die Beamten zu. Darauf hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) NRW hingewiesen. Zum einen sichern in Münster Tausende Beamte das Treffen der G7-Außenminister und -Außenministerinnen. Dazu müssen mehrere der insgesamt 15 Hundertschaften der NRW-Bereitschaftspolizei angefordert werden, heißt es aus Polizeikreisen.

Hinzu kommt ein Hochrisiko-Spiel, das am Donnerstagabend um 21 Uhr in Köln angepfiffen wird. Fußball-Bundesligist 1.FC Köln spielt in der Conference League gegen OGC Nizza. Eine Begegnung mit einer tragischen Vorgeschichte. Denn vor dem Anpfiff des Spiels in Nizza Anfang September gab es massive Ausschreitungen. Dabei wurden insgesamt 32 Menschen verletzt – darunter zwei Polizisten und ein Ordner.

„Hohe Emotionalisierung gewaltbereiter Anhänger“

Jetzt bereitet sich die Polizei in Köln auf einen Großeinsatz vor. Die Polizei rechnet mit „einer hohen Emotionalisierung gewaltbereiter Anhänger beider Clubs“, heißt es in einem offenen Brief der Kölner Polizei an die Fans. „Szenen wie in Nizza dürfen sich nicht wiederholen.“

Und was sagt das NRW-Innenministerium zum doppelten Großeinsatz in Münster und Köln am Donnerstag? „Die nordrhein-westfälische Polizei ist grundsätzlich darauf vorbereitet, mehrere größere Einsatzlagen parallel zu bewältigen. Deren gleichzeitige Bewältigung ist im Übrigen auch nicht unüblich“, teilte eine Sprecherin auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Alle grundlegenden Informationen zum G7-Treffen in Münster finden Sie auf unserer Special-Seite. Und unter folgendem Link steht das gesamte WN-Angebot vier Wochen kostenfrei zur Verfügung: wn.de/digitalbasis

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