1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Geflügelpest bei Schwan und Graugans nachgewiesen

  8. >

H5N1-Virus

Geflügelpest bei Schwan und Graugans nachgewiesen

Münster

Geflügelpest in den Rieselfeldern: In Münster wurde der Geflügelpest-Erreger bei einem Schwan und einer Graugans nachgewiesen. Beide Tiere waren verendet in den Rieselfeldern gefunden worden.

In Münster wurde die Geflügelpest nachgewiesen. Foto: dpa-Zentralbild

Auf ihrer interkontinentalen Reise zu den Sommerquartieren passieren zehntausende Zugvögel unter anderem die Rieselfelder. Hierbei steigt das Risiko einer Verbreitung des H5N1-Virus, besser bekannt als Geflügelpest-Erreger. Am Montagnachmittag wurde dieses Virus bei einem in den Rieselfeldern verendeten Schwan und einer Graugans nachgewiesen, wie die Stadt am Nachmittag mitteilt. Beide Tiere waren verendet in den Rieselfeldern gefunden worden.

Das Veterinäramt hat die Befunde im Tierseuchennachrichtenportal gemeldet. Weitere Maßnahmen erfolgen nach Angaben der Stadt aktuell nicht.

Übertragung auf Menschen ist möglich

"Die Aviäre Influenza wird durch Viren ausgelöst, die ihren natürlichen Reservoirwirt im wilden Wasservogel hat. Sie verursachen bei Hausgeflügel, insbesondere bei Enten und Gänsen, kaum oder nur milde Krankheitssymptome", heißt es in der Mitteilung der Stadt. Allerdings können diese Viren spontan zu einer hochpathogenen Form mutieren, die sich dann als Geflügelpest zeigt. Sie ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen.

Bei Vögeln vorkommende Aviäre-Influenza-Viren können in äußerst seltenen Fällen auch eine Erkrankung bei Menschen hervorrufen und wird dann als Vogelgrippe bezeichnet. Unverändert gilt: In den Rieselfeldern sollten Hunde an der Leine geführt werden, damit sie nicht in Kontakt mit verendeten Vögeln kommen können.

Startseite
ANZEIGE