Nach Ausbruch in Drensteinfurt

Geflügelpest: Teile Münsters unter Beobachtung

Münster

In Drensteinfurt im Kreis Warendorf hat sich ein Verdacht der Geflügelpest bestätigt. Das Beobachtungsgebiet wurde daraufhin ausgeweitet - und erstreckt sich auch über Teile der Stadt Münster.

wn

Im Münsterland treten aktuell Fälle der Geflügelpest auf. Foto: dpa (Symbolbild)

Das Veterinäramt der Stadt hat ein zweites Beobachtungsgebiet im Süden Münsters verfügt nachdem in Drensteinfurt im Kreis Warendorf am 16. April der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt wurde. Der Kreis Warendorf hat um den Seuchenbestand ein Sperrbezirk und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern ein Beobachtungsgebiet festgesetzt. "Dieses Beobachtungsgebiet überschreitet in nordwestlicher Richtung des Kreises Warendorf die südliche und südwestliche Grenze zur Stadt Münster", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Münster.

In Anknüpfung an das Beobachtungsgebiet des Kreises Warendorf habe das Veterinäramt  der Stadt Münster unverzüglich ein "Beobachtungsgebiet Nr. 2" festgelegt. Das umfasst unter anderem Teile von Hiltrup, Wolbeck und Amelsbüren. Die Verfügung tritt nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Münster am 21. April 2021 in Kraft und ist auf der Homepage der Stadt abrufbar.

Hochansteckende Tierseuche

Die Geflügelpest oder Vogelgrippe (auch Aviäre Influenza oder AI genannt) ist eine hoch ansteckende Viruskrankheit, von der hauptsächlich Hühner und Puten, aber auch Wildvögel befallen werden können. "Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche", so die Stadt. Ein Verdacht müsse sofort dem örtlich zuständigen Veterinäramt mitgeteilt werden.

Nach dem Ausbruch von Geflügelpest in Drensteinfurt im Kreis Warendorf gehört auch dieser Bereich im Süden von Münster zum Beobachtungsgebiet. Foto: Grafik: Jürgen Christ

"Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist Geflügelpest nicht gefährlich – selbst Fleisch und Eier von infiziertem Geflügel können, nachdem sie erhitzt wurden, ohne Bedenken verzehrt werden", so die Stadt. Nur in sehr seltenen Fällen könne die Krankheit bei sehr engem Kontakt zu den erkrankten Vögeln auf den Menschen übertragen werden.

Weitere Infos zur Geflügelpest

Weitere Informationen und Aktuelles zur Geflügelpest finden sich auf der Internetseite der Stadt. Für Rückfragen zur Geflügelpest stehen Mitarbeitende des Veterinäramtes unter 0251/492-5461 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr und unter veterinaeramt@stadt-muenster.de zur Verfügung. Am Wochenende ist die Hotline nicht besetzt.

Startseite