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Pro & Contra

Gehört ein Roboterhund in den Zoo?

Münster

Roboterhund „Yuki“ begeisterte viele Besucher im Allwetterzoo. Allerdings war er nur für zwei Tage zu wissenschaftlichen Zwecken zu Gast. Sollte er zum Dauer-Zoobewohner werden? Ein Pro und Contra.

Von Martin Kalitschke und Pjer Biederstädt

Roboterhund "Yuki" kam in dieser Woche in ein eigenens Gehege im Allwetterzoo zum Einsatz. Das Institut für Gesellschaft und Digitales der FH Münster wird in diesem Zusammenhang mit einer Gruppe von Masterstudierenden untersuchen, wie die Besucher des Allwetterzoos auf den animaloiden Roboterhund reagierten. Foto: Matthias Ahlke

Roboterhund „Yuki“ würde dem Allwetterzoo dauerhaft gut tun. Denn die Aufgaben von Zoos beschränken sich nicht auf den Natur- und Artenschutz, sondern sind Orte der Bildung, Forschung und Erholung. Nur gut also, wenn Kinder herangeführt werden an Technologien, die heute exotisch, morgen aber fest in ihrem Alltag verankert sein werden. Wenn gleichzeitig die Forschung profitiert, indem sie die Reaktionen der Menschen auf Roboter untersucht – umso besser. Das fröhliche Kreischen der Kinder und die erstaunten Blicke der Erwachsenen haben obendrein gezeigt, dass dieses Überraschungsmoment unterhaltsam ist. Nur sollten die Roboter nicht Überhand nehmen und Tiere ersetzen. Diese müssen des Zoos Kern bleiben. Von Pjer Biederstädt

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