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Baustelle

Geomuseum: Eröffnung nicht mehr in diesem Jahr

Münster

Nun wird Münster doch noch weiter auf sein neues altes Geomuseum warten müssen. Die Universität, die hier seit 2007 umbaut, hat die für das vierte Quartal 2022 geplante Wiedereröffnung erneut verschoben.

Von Karin Völker

Im kommenden Jahr startet der Probetrieb im Geomuseum – der Vorplatz ist bereits weitgehend fertiggestellt. Foto: WWU - Sophie Pieper

Im vierten Quartal dieses Jahres, da hatte sich die Westfälische Wilhelms-Universität im Januar festgelegt, sollte ihr Geomuseum an der Pferdegasse öffnen. Endlich – denn der seit 2007 währende Umbau der nun 320 Jahre alten „Landsbergschen Kurie“ wurde zu einer schier unendlichen Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Diese ist entgegen der Ankündigung nun doch nicht mit diesem Jahr beendet. Die Umbauzeit beträgt nun volle 15 Jahre – und die Eröffnung wurde erneut vertagt.

Zwar ist der Vorplatz der Landsbergschen Kurie mittlerweile weitgehend fertiggestellt, und die Exponate werden eingeräumt, jedoch: „Das komplexe Zusammenspiel der zahlreichen Baufirmen und die aus vielen Branchen bekannten Lieferengpässe haben zu weiteren Verzögerungen geführt“, erklärte die WWU am Freitag in einer Pressemitteilung. Das Museum werde daher nicht wie angekündigt in diesem Jahr eröffnet werden. Auf einen neuen Öffnungstermin will sich die Uni nicht festlegen, nur so viel: Es werde im Jahr 2023 sein. Um eine möglichst zügige Wiedereröffnung zu realisieren, werde die WWU Anfang 2023 mit ausgewählten Gruppen einen Probebetrieb absolvieren. Bei diesem Testlauf liege das Augenmerk auf der Wegeführung und der Barrierefreiheit.

Das Mammut ist schon zurück in Münster

Das Herzstück des Museums, das 5,20 Meter lange und 3,20 Meter hohe „Ahlener Mammut“, steht bereits seit Juli wieder an seinem angestammten Platz in der Pferdegasse. Das große Fenster zum Domplatz hin, durch das das gewaltige Skelett zu sehen sein soll, ist aber weiterhin verdeckt. Unter dem Motto „Vom Urknall bis Westfalen“ sollen die Gäste künftig die 13,8 Milliarden Jahre währende Geschichte der Erde nachvollziehen können, so die WWU.

Die Neugestaltung des Museums, die ursprünglich nur ein Jahr dauern sollte, stemmt die WWU aus eigenen Mitteln und Spenden, die in einer Kampagne vor Jahren eingeworben wurden.

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