1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Gesamtschule Mitte erhält Preis

  8. >

Auszeichnung im Wettbewerb „Fair@school“

Gesamtschule Mitte erhält Preis

Münster

Erfolg für die Gesamtschule Münster-Mitte: Sie hat beim bundesweiten Wettbewerb „fair@school“ teilgenommen und nun den dritten Platz belegt. In der Laudatio erhielt sie viel Lob.

Die Gesamtschule Münster-Mitte hat den dritten Platz beim bundesweiten Wettbewerb „fair@school“ gewonnen. Das Foto zeigt ein Antidiskriminierungstraining in der Schule. Foto: Gesamtschule Mitte

Die Gesamtschule Münster-Mitte freut sich über die nächste Auszeichnung: Sie ist mit dem Projekt „Gemeinsam für Vielfalt und Respekt – Fairnetz(t)“ Drittplatzierte beim Wettbewerb „fair@school“.

Bei dem Wettbewerb, an dem sich fast 70 Schulen bundesweit beworben haben, zeichnen die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie der Cornelsen-Verlag vorbildliche Schulprojekte gegen Diskriminierung, für gegenseitige Wertschätzung und Chancengleichheit aus. „Das sind Werte, die an der Gesamtschule gelebt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Besonders hat sich diese 2020 mit den Themenfeldern „Rassismus“ und anderen „gruppenbezogenen Diskriminierungen“ im Unterricht, durch Workshops und Vorträge von externen Experten, in verschiedenen Projektwochen und durch die Teilnahme bei den „Wochen gegen Rassismus“ beschäftigt. Dabei wurden Lehrer, Schüler und die Sozialpädagogik unter anderem durch Antirassismustrainings und -workshops geschult. Und es hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der das Unterrichtsmaterial prüfen, Workshops und Schulungen in das außercurriculare Programm integrieren und eine Antidiskriminierungsstelle einrichten will.

Lob für Schulklima und Teamgeist

Besonderes Lob erhielt die Schule während der Laudatio von Prof. Dr. Viola Georgi (Universität Hildesheim): „Das Projekt überzeugt durch die breit angelegte, lebensweltnahe und zugleich differenzierte und sachgemäße Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten von Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart.“ Die Schule befinde sich aus Sicht der Jury in einem qualitativ hochwertig angelegten Entwicklungsprozess und könne dabei auf ein sehr gutes Schulklima, eine über die Jahre gewachsene, starke Partizipationskultur, enormen Teamgeist sowie eine aktive Eltern- und Schülerschaft zurückgreifen.

Startseite