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Feuerwehreinsatz in Mehrfamilienhaus

Gesuchter Wohnungsinhaber stellt sich der Polizei

Münster

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Drensteinfurtweg hat die Polizei nach dem Wohnungsinhaber gesucht. Er wird verdächtigt, das Feuer gelegt und vorab seine Partnerin bedroht zu haben. Jetzt hat sich der Mann gestellt.

Von Karin Völker

Bei einem Wohnungsbrand am Drensteinfurtweg entstand Sachschaden. Die Polizei sucht den Wohnungsbesitzer.  Foto: dpa (Symbolbild)

Update vom 11. Januar 2022:

Der von der Polizei seit Freitagmorgen (7. Januar) gesuchte Mann ist wieder aufgetaucht. Der Mann wird verdächtigt, seine Partnerin am vergangenen Donnerstagabend bedroht und seine Wohnung am Drensteinfurtweg später in Brand gesetzt zu haben. Der Münsteraner meldete sich bei der Polizei und wurde in ein Krankenhaus eingewiesen, erklärte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter.

Ursprungsmeldung vom 7. Januar 2022:

Die Polizei hat keine Beweise – aber es liegt der Verdacht nahe, dass ein Wohnungsbrand, zu dem die Feuerwehr in der Nacht zu Freitag um kurz vor vier Uhr an den Drensteinfurtweg gerufen wurde, vom Wohnungsinhaber selbst gelegt worden sein könnte.

Nach diesem hatte die Polizei am Abend zuvor gesucht, nachdem der Mann, wie ein Polizeisprecher berichtet, seine in Gievenbeck wohnende Partnerin nach deren Angaben bedroht hatte. Weder bei der Partnerin noch in der eigenen Wohnung am Drensteinfurtweg in der Nähe des Kappenberger Damms wurde der Gesuchte dann aber angetroffen. Die Polizei hatte sich Zutritt zu seiner Wohnung verschafft, nachdem nicht geöffnet wurde, niemanden angetroffen und nachher ein neues Schloss einbauen lassen.

Wohnungstür war aufgebrochen

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann am frühen Morgen an den Drensteinfurtweg ausrückten, sei, so die Polizei, die Wohnungstür aufgebrochen gewesen, Personen hätten sich aber nicht in der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus aufgehalten.

Nachbarn waren durch den Rauch auf den Brand aufmerksam geworden und hatten die Rettungskräfte alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war das Gebäude bereits komplett geräumt.

Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro

Nach den Löscharbeiten, an denen 36 Einsatzkräfte beteiligt waren, wurde die Brandwohnung laut Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, zur Entrauchung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Obwohl der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, entstand in der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, ein erheblicher Schaden in Höhe von circa 10.000 Euro.

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