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Ausstellung über die Vereinten Nationen mit Ministerin Svenja Schulze

Globale Probleme gemeinsam bewältigen

Münster

Prominente Unterstützung: Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eröffnete die multimediale Ausstellung „Gemeinsam stärker“ der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (UN). Und rief auf zu lokalem Engagement.

-hpe-

Vor dem Infomobil auf der Stubengasse eröffnete Entwicklungsministerin Svenja Schulze am Samstag die mobile Ausstellung „Gemeinsam stärker“, rechts Ausstellungsleiter Felix Deist. Foto: hpe

„Eine globale Regierung wie die der Vereinten Nationen ist gerade in der Krise wichtig. Es braucht internationale Abstimmungen und Entscheidungen beispielsweise im Kampf gegen die Corona-Pandemie oder im Ukraine-Konflikt.“

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eröffnete am Samstagmorgen auf dem Stubengassenplatz die multimediale Ausstellung „Gemeinsam stärker“ der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (UN) und ging dabei auch auf die lokale Bedeutung des Teamworks über Ländergrenzen hinweg ein.

Open-air-Präsentation am Infomobil

„Man kann sich auch lokal engagieren, wenn große Ziele beispielsweise im Umweltschutz oder bei sozialen Fragen erreicht werden sollen“, so die SPD-Politikerin aus Münster. Gerade beim Thema „Frieden“ habe die Westfalenmetropole ja schon längst so etwas wie eine Vorreiterrolle übernommen, auch das Engagement der Eine-Welt-Gruppen sei vorbildlich. „Der Frieden ist hier in Münster gut verankert und deshalb passt auch die Ausstellung in diese Stadt“, so Schulze.

Für Ausstellungsleiter Felix Deist stehen die globalen Herausforderungen im Zentrum der Open-air-Präsentation am Infomobil.

„Nachhaltigkeit und Klimawandel bewegen uns alle, nur miteinander werden wir diese Problemstellungen bewältigen“, glaubt Deist. Seine Schau will auch „Anregungen geben, selbst am Stand spielerisch aktiv zu werden, weil nicht alles die Politik allein regeln kann.“

Die UN spielerisch kennenlernen

Die Besucher konnten unterschiedliche Blickwinkel auf die Arbeit der Vereinten Nationen einnehmen, sich über das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau in aller Welt sachkundig machen und bei einem Steckspiel erfahren, dass eine Vielzahl von Stärken notwendig sind, um im Zusammenspiel der Länder erfolgreich arbeiten zu können.

„Man kann die UN hier einmal näher kennenlernen und ihre Arbeit dann vielleicht auch ein bisschen besser einschätzen“, so Deist. Die Tour ist seit Mitte vergangenen Jahres bundesweit auf Marktplätzen, Schulhöfen und in Kulturforen unterwegs.

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