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„GoCard“

Fahrten für Schüler werden neu organisiert

Münster

Wenn in Münster und oder ganz Deutschland neue Nahverkehrsabos bereitgestellt werden, betrifft das auch die „GoCard“. Sie ist Ticket für den Nahverkehr für Tausende von Kindern und Jugendlichen an münsterischen Schulen.

Tausende Schülerinnen und Schüler in Münster sind mit Bus und Bahn unterwegs. Foto: Stadtwerke Münster

Seit vielen Jahren fahren Tausende von Schülerinnen und Schülern an münsterischen Schulen mit der „GoCard“ durch Stadt und Region. Dem Verkehrsabo, das die Stadt Münster je nach Entfernung von der Schule und sozialen Gesichtspunkten bezuschusst, stehen jedoch Veränderungen bevor.

Die Ratsvorlage, in der die Verwaltung anregt, der Kündigung der Verträge mit den beteiligten Verkehrsbetrieben zum kommenden Sommer zuzustimmen, wurde zwar im Schulausschuss nun wieder zurückgezogen. Das aber nur, weil wegen der noch unklaren Details des 29-Euro-Tickets für Münster und des von Bund und Ländern geplanten bundesweit geltenden 49-Euro-Tickets die konkrete Ausgestaltung eines Nachfolgetickets für die „GoCard“ erschwert.

Zuschüsse für Abos steigen seit Jahren

Unstrittig ist aber laut Vorlage, dass die Zuschüsse, die die Stadt für das Verkehrsabo zahlt, seit Jahren steigen. Die durchschnittlichen Kosten pro auswärtigem Fahrschüler lägen schon jetzt knapp über dem gesetzlich festgelegten Höchstbetrag von 100 Euro pro Schulmonat, heißt es in der Vorlage weiter.

Schon im vergangenen Schuljahr seien 30.000 Euro mehr aufgewandt worden, als der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag für die Schüler-Anzahl vorsehe. Das Thema soll Anfang des neuen Jahres wieder auf die Tagesordnung kommen.

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