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Naturkundemuseum wird klimafreundlicher

Grüne Energie vom Dach

Münster

Der LWL macht einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität. Auf dem Dach des Naturkundemuseums in Münster wird eine Photovoltaikanlage installiert.

Matthias Gundler (r.), Betriebsleiter des LWL-Bau- und Liegenschaftsbetriebes, und Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs besichtigen die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des LWL-Museums. Foto: LWL/Christoph Steinweg

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geht mit seinem Naturkundemuseum in Münster einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität. Derzeit wird eine 670 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach des Museumsgebäudes installiert.

Die Abgeordneten im LWL hatten 2021 beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu werden. Das LWL-Museum für Naturkunde wurde zu einem der Pilotprojekte, da es bereits seit mehreren Jahren seine Arbeiten auf das Thema einstellt und der LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb hierfür seine Technik stetig anpasst, wie der LWL berichtet. Mit dem regenerativen Strom vom Dach werde das Gebäude zum „EnergiePlus-Museum“.

Ziel: Klimaneutralität bis 2030

Seit 40 Jahren setzt sich der Landschaftsverband mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Damals begann der LWL als eine der ersten öffentlichen Verwaltungen mit der Erfassung von Daten zum Energieverbrauch seiner Gebäude und der Umstellung auf regenerative Energieträger. So konnte bis 2019 die Treibhausgas-Emission der LWL-Gebäude im Vergleich zu 1990 um über 63 Prozent reduziert werden.

Aufgrund der neuen LWL-Gebäudeleitlinien werde der LWL zukünftig bei Neubauten und Sanierungen noch ressourcenschonender und nachhaltiger handeln, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. Dies geschieht, indem grundsätzlich Fotovoltaik-Anlagen, möglichst mit Dachbegrünungen installiert, aber auch zukünftig größere Freiflächenanlagen in den Liegenschaften errichtet werden sollen.

Photovoltaikanlage mit 350 Modulen

„Der LWL hat sich das Ziel gesetzt, bist 2030 seine CO2-Emissionen bilanziell auf Null herunterzufahren“, so LWL-Baudezernent Urs Frigger. „Energiekosten und Emissionen einzusparen kann grade zu diesem Zeitpunkt nur gemeinsam gelingen. Zusammen mit dem LWL-Museum für Naturkunde unternehmen wir nun einen wichtigen Schritt zur Versorgung, aber auch Einspeisung von Strom in das Netz der Stadt Münster“, erklärt Frigger weiter. Die 350 Module der neuen Photovoltaikanlage des LWL-Museums für Naturkunde sollen nach dem Ende der Bauarbeiten mehr als 130.000 Kilowattstunden (kWh) an Energie erzeugen.

„Für uns als Naturkundemuseum ist die Photovoltaikanlage ein wichtiger Baustein auf dem Weg Richtung Klimaneutralität“, erklärt Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

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