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Workshop

Ideen für die Neugestaltung am Stadthafen 2

Münster

Die Stadt möchte das Gelände zwischen Theodor-Scheiwe-Straße, Nieberdingstraße und Hawerkampgelände neu gestalten. Dazu fand nun ein Workshop statt. Stadtbaurat Robin Denstorff verriet dabei seinen Traum.

Die MS Günther hat ihren Liegeplatz am Stadthafen zwei. Das Areal soll überplant werden Foto: Oliver Werner

Um es formal korrekt zu sagen: In den Räumen der Halle Münsterland gab es am Wochenende ein Werkstattverfahren zu den Münster-Modell-Quartieren 3, 4, und 5. Anders ausgedrückt: Zahlreiche Anwohner, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Architekten, Verwaltungsbedienstete sowie Mitglieder des Rates und der Bezirksvertretungen steckten die Köpfe zusammen, um zu überlegen, wie es demnächst – im weitesten Sinne – rund um den Stadthafen 2 aussehen soll.

Kurzfristige Veränderungen in den Bereichen sind nicht zu erwarten, wie der Moderator Jörg Faltin erklärte. Die Pläne seien auf „die nächsten 20 Jahre“ ausgelegt. Die ersten Bauaktivitäten seien für das Ende des Jahrzehnts zu erwarten.

Insgesamt fünf Modell-Quartiere

Zur Erinnerung: Die Stadt Münster hat fünf Modellquartiere ausgewiesen, in denen es ab der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts zu einer städtebaulichen Entwicklung kommen soll. Es handelt sich hierbei um die große Freifläche an der Steinfurter Straße nördlich des Technologieparks (Quartier 1), um die Freifläche zwischen der Busso-Peus-Straße und der Waldorfschule in Gievenbeck (2), um die Industriefläche rund um die Theodor-Scheiwe-Straße (3), um die Flächen im Bereich der Nieberdingstraße (4) sowie um die Freifläche zwischen dem früheren Kiffe-Areal (Jovel) und dem Hawerkamp-Gelände und rund um den Stadthafen zwei (5).

Ein Schwimmbad am Kanal?

In diesem Zusammenhang verriet Stadtbaurat Robin Denstorff, wovon er träumt: von einer Schwimmmöglichkeit am Kanal. Nun, geschwommen wird im Kanal an Sonnentagen sehr viel. Aber offiziell ist der Kanal eine Wasserstraße, folglich müsste eine behördlich genehmigte Schwimmmöglichkeit abseits des Schiffsverkehrs geschaffen werden.

Möglicherweise wird ein entsprechender Vorschlag am 28. September unterbreitet. Dann nämlich sollen die Ergebnisse der Workshops vorgestellt werden. Die Stadt selbst spricht von einem „Perspektivplan“, der dann als „Vorgabe für die städtebaulichen Wettbewerbe“ genutzt werden soll. Die Eckpunkte: Wohnungen, gewerbliche sowie Freizeitnutzungen.

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