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Sommerfest der Musik- und Theaterfreunde

Hoffnung auf eine „normale“ Spielzeit

Münster

Das Theater Münster steht kurz vor dem Beginn der neuen Spielzeit. Die Mitglieder der Musik- und Theaterfreunde haben jetzt einen ersten Einblick bekommen, was Zuschauerinnen und Zuschauer schon bald erwartet.

Musik- und Theaterfreunde: Vorsitzender Dr. Wolfgang Weikert und Moderatorin Regine Andratschke freuten sich über einen gelungenen Abend. Foto: pd

Am Freitagabend fand im Innenhof des Theaters das Sommerfest der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes statt. In seiner Begrüßung wies der Vorsitzende Dr. Wolfgang Weikert auf die Besonderheit des Ortes hin, in dessen Umfeld auch vor dem Krieg das kulturelle Leben der Stadt im wesentlichen stattfand.

Auch wenn die Herausforderungen nach der Zerstörung Münsters unvergleichlich größer waren, so hat die, coronabedingt weit über ein Jahr dauernde Phase kultureller Enthaltsamkeit unverkennbar Spuren hinterlassen. Entsprechend erwartungsvoll waren die gut hundert Besucher und Besucherinnen. Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Einblicke in die bevorstehende Spielzeit

Geboten wurde ihnen über zwei Stunden ein anspruchsvolles Programm. Moderiert von Regine Andratschke und musikalisch begleitet von Thorsten Schmid-Kapfenburg, gab es Einblicke in die bevorstehende Spielzeit, die vom Publikum auch deshalb dankbar aufgenommen wurden, weil das traditionelle Theaterfest zu Beginn einer jeden Spielzeit erneut ausfallen musste.

Passend begann Youn-Seong Shim mit „Freunde, das Leben ist lebenswert“ aus Giuditta von Franz Lehar und traf damit den Nerv der Zuhörer. Kathrin Filip sang eine Passage aus „Agenore“ von Wilhelmine von Bayreuth und nach der Pause noch „Art is calling for me“ von Victor Herbert.

„Der Mann von La Mancha“ ab dem 16. Oktober

Zwei Mal trat der Bariton Gregor Dalal auf und stimmte mit „Dulcinea“ und „The impossible Dream“ auf das Musical „Der Mann von La Mancha“ ein, das am 16. Oktober Premiere haben wird. Beeindruckend auch Chorsänger Enrique Bernardo, der nunmehr als Solist sein Können unter Beweis stellen konnte und insbesondere mit „Granada“ von Augustin Lara das Publikum zu begeistern wusste.

Ein Wiedersehen der besonderen Art gab es mit Henrike Jacob, die sich mit ihrer Stimme in die Herzen der Zuhörer sang. Zwei Lieder von Franz Liszt und ein anrührendes Duett mit Youn-Seong Shim aus „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehar machten große Lust auf mehr.

Begeisternd war auch Garrie Davislim, der aus seinem gewaltigen Repertoire mit „Maria“ und „Tonight“, letzteres im Duett mit Katrin Filip, zwei Ohrwürmer zum besten gab. Mit Patricia Hohlfeld konnte sich dann Regine Andratschke präsentieren, die neben einem Stück von Theo Mackeben mit „Strahlender Mond“ aus „Der Vetter von Dingsda“ einen Vorgeschmack auf die kommende Spielzeit gab.

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