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Abenteuerliches Wiedersehen mit Tochter

Die waghalsige Reise einer Mutter aus Kiew nach Münster

Münster

Es klingt unglaublich. Weil Mutter Oksana aus Kiew ihre Tochter, die inzwischen in Münster wohnt, so vermisst, machte sie sich auf eine lange, gefährliche Reise mit dem Zug, nur um sie ein paar Tage zu treffen. Doch wie geht es weiter?

Von Claudia Kramer-Santel

Kateryna T. (l.) aus der Ukraine und ihre Mutter Oksana . Foto: Gunnar A. Pier

„Ich möchte nicht zurück!“, sagt Oksana Cherevko plötzlich und laut auf ukrainisch, blinzelt dabei aus traurigen Augen unverwandt in den betörend schönen Morgenhimmel. Dann wendet sie sich ihrer Tochter Kateryna (34) zu. Die 60-Jährige hat vor einer Woche eine unglaubliche Reise gewagt: Sie ist mit dem Zug aus Kiew nach Münster gereist, weil beide es ohneeinander nicht mehr ausgehalten haben: „Zwei Monate – solange waren wir noch nie getrennt.“ Nun wohnt sie im Zimmer eines Flüchtlingsheims zusammen mit Kateryna und Enkelin Sonya – ein unwirklicher Urlaub.

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