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Molières „Geizige“ im Großen Haus komplett von Frauen gespielt

In der Feinrippunterhose fürs Geldbad bereit

Münster

Der Geizige ist normalerweise männlich. Aber nicht im Theater Münster. Da kommt die bekannte Komödie von Molière ohne Artikel und in rein weiblicher Besetzung daher.

Von Helmut Jasny

Der geschmeidige Valère (Nadine Quittner, 2. v. l.) und Harpagon (Katharina Brenner, 3. v. l.) tragen stolz ihre Bärte und bunten Klamotten zur Schau. Foto: Sandra Then

Wir befinden uns im Paris des 17. Jahrhunderts. Manches ist anders als heute, anderes ist gleich. Beispielsweise die dominante Rolle des Geldes. Für Harpagon, den Geizigen, hat es geradezu erotische Dimensionen, während bei der Liebe eher der finanzielle Aspekt im Vordergrund steht. Ganz anders sieht es bei seinen Kindern aus. Cléante und Élise wollen sich lieber nach Gefühl vermählen. Deshalb kommt es zu allerlei Intrigen, Irrungen und Wirrungen. Aber am Ende siegt zuverlässig die Liebe.

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