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Radler aus britischer Partnerstadt

In vier Tagen von York nach Münster

Münster

Die vier passionierten Fahrradfahrer aus York wollen gern daheim den Radverkehr verbessern. Was lag näher, als in die Partnerstadt Münster zu radeln?

Von Karin Völker

Sie radelten in vier Tagen von York nach Münster (v.l.): David Gardiner, David Cowling, Ursula Lanvers und Chris Copland. Foto: Karin Völker

Bei Billerbeck, das Ziel Münster war schon fast in Sichtweite, passierte es dann doch: ein platter Reifen. Alle 30 Minuten wurde der marode Reifen aufgepumpt, so schaffte es das radelnde Quartett aus Münsters britischer Partnerstadt York pünktlich auf den Schlossplatz. Dort wurden die Mitglieder der „Twinning Association York-Münster“ gebührend empfangen – unter anderen von Vertretern des Radclubs Münster, der den Aufenthalt der Yorker in Münster begleitet.

Nur vier Tage inklusive der Fähr-Überfahrt vom englischen Hull nach Rotterdam dauerte die allein mit Muskelkraft bewältigte Radreise, die Ursula Lanvers, die Vorsitzende der Twinning Association in York, initiiert hatte. Für Ursula Lanvers ist der Trip eine Art Heimatbesuch. Sie stammt aus Emsdetten und hat in Münster studiert. Bei einem Frankreich-Aufenthalt lernte sie ihren späteren britischen Ehemann David Cowling kennen, mit dem die Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität York mittlerweile in Münsters englischer Partnerstadt lebt.

Interessiert an der Verbesserung des Radverkehrs in York

„Wir Yorker interessieren uns sehr für die Verbesserung des Radverkehrs in der Stadt“, erzählt Ursula Lanvers. Da habe es nahe gelegen, die Verhältnisse in Münster zu erkunden. Die Radtour, die von weiteren Gästen aus York begleitet wird, ist zudem die erste Begegnung im Rahmen der Partnerschaft seit Beginn der Pandemie.

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