Aktionstage im Naturkundemuseum

Informieren, mitreden und mitmachen

Münster

Nachhaltigkeit ist eine durchaus praktische Angelegenheit. Etwa, wenn es darum geht, statt des Autos ein Lastenrad zu nutzen oder keine Lebensmittel zu verschwenden. Und Münster ist voll von Initiativen, die sich solchen nachhaltigen Aufgaben verschrieben haben. Was genau sie tun, welchen Nutzen das hat und wie man bei Interesse mitmachen kann, erfahren Besucher am Wochenende im LWL-Museum für Naturkunde.

In der Ausstellung „Überlebenskünstler Mensch“ gibt es Infomaterial und Stationen zum Mitmachen zu den Themen Mobilität, Logistik und Bewegung. Foto: LWL/Christoph Steinweg

Am Samstag und Sonntag (12. und 13. Juni) dreht sich im LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Straße alles um das Thema Nachhaltigkeit. Bei den „Aktionstagen Nachhaltigkeit“ können sich Interessierte zu wichtigen Fragen der Mobilität, Logistik und Ernährung informieren.

Das ganze Wochenende über sind laut Mitteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in der Sonderausstellung „Überlebenskünstler Mensch“ Infopunkte eingerichtet, an denen Infomaterial für das Publikum bereitliegt. Dort werden lokale Initiativen und ihre Arbeit vorgestellt.

Nützliche Tipps für den Alltag

Wer zum Beispiel schon mal den Wunsch hatte, sich ein Lastenrad auszuleihen, kann sich über das Projekt „Lasse – Dein Lastenrad für Münster“ informieren. Der Infoflyer der Initiative „Schokofahrt“ erklärt, wie der Transport von Schokolade emissionsfrei ablaufen kann. Die „fairTeilbar“ setzt ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und zeigt, was sich aus geretteten Lebensmitteln herstellen lässt.

Besucher sollen auch mitmachen: Ein Quiz rund um Mobilität, Logistik und Bewegung führt durch das Museum und zeigt, wie die Themen in den Ausstellungen „Überlebenskünstler Mensch“, „Dinosaurier“ und „Westfalen“ vertreten sind.

Ein Einlass ist nach vorheriger Buchung einer Eintrittskarte sowie eines Timeslots über das Buchungssystem https://shop.ticketpay.de/organizer/E2LIXM7E/calendar möglich. Eine Testvorlage ist nicht nötig.

Wenn der Bio-Apfel aus Neuseeland kommt

Welchen Stellenwert nimmt die Nachhaltigkeit in der Logistikbranche ein? Führt der Kauf von regionalen Lebensmitteln zu einer besseren Ökobilanz? Antworten auf diese und weitere Fragen werden die Gäste einer Podiumsdiskussion bekommen, zu der die Universität Münster und das LWL-Museum für Naturkunde einladen. Unter dem Titel „Wenn der Bio-Apfel aus Neuseeland kommt: Sind regionale Produkte die Lösung für eine nachhaltigere Logistik?“ werden Prof. Dr. Bernd Hellingrath, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Logistik an der WWU, und Kristian Lilje von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland am Samstag (12. Juni) ab 19.30 Uhr im Foyer des Museums diskutieren. Alle Interessenten müssen vorab ein Ticket für die Veranstaltung buchen, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Die Ticketbuchungen sind ausschließlich unter https://shop.ticketpay.de/organizer/E2LIXM7E/calendar möglich. Der Podiumsdiskussionsbesuch ist nur mit einer nachgewiesenen Immunisierung gegen das Coronavirus oder durch Vorlage eines negativen Schnelltests zulässig. Alle Gäste sind zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verpflichtet.

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