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Corona in Münster

Inzidenz bei Kindern liegt über dem Durchschnitt

Münster

Überdurchschnittliche Inzidenzen: In Münster zeigt sich, dass Kinder von Corona-Infektionen häufiger betroffen sind als Erwachsene. Schulen scheinen dabei aber keine zentrale Rolle zu spielen. 

Von Karin Völker

Ein Schüler macht einen Corona-Schnelltest in der Schule. Foto: dpa (Symbolbild)

Kinder unter zwölf Jahren dürfen noch nicht gegen das Coronavirus geimpft werden – und erwartungsgemäß ist auch in Münster die Inzidenz unter den Jüngeren derzeit überdurchschnittlich hoch.

So lag in der vergangenen Woche die Inzidenz in der Altersgruppe der Fünf- bis 14-Jährigen die Sieben-Tage-Inzidenz bei 206,3, bei den bis zu Vierjährigen mit 84,3 aber deutlich darunter. Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 60- bis 79-Jährigen in Münster betrug die Inzidenz 20,1.

Neuinfektionen in sieben Schulen

Am Dienstag (31.8.) wurden nach Auskunft des städtischen Gesundheitsamtes in Münster aus sieben Schulen Neuinfektionen gemeldet. Es handele sich jeweils um eine Schülerin oder einen Schüler, so das Gesundheitsamt. Weiterhin wurden gestern aus drei Kitas insgesamt vier Infektionen gemeldet. Aufgrund der engen ungeschützten Kontakte in den Kitas müsse in der Regel die ganze betroffene Gruppe in Quarantäne. Die Erzieherinnen seien in der Regel geimpft, so dass für sie keine Quarantänepflicht mehr bestehe.

Die allermeisten betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder seien symptomlos oder zeigten milde Krankheitsverläufe.

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