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Jugend-Infomesse am Gymnasium

Jede Menge Ideen gehen im Hittorf vor Anker

Münster

Am Hittorf-Gymnasium fand am Freitag eine Jugend-Infomesse statt. Zielgruppe waren Mittelstufen-Schüler.

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Anna und Ian treten wie Kate und Leo im Film „Titanic“ auf und nutzen dazu auf dem Schulhof des Hittorfgymnasiums ein Boot der Marine-Jugend. Foto: reg

Schule mal anders: Anna und Ian aus der achten Klasse stehen im Bug einer zehn Meter langen Zweimastbarke mitten auf ihrem Schulhof und breiten die Arme aus wie Kate und Leo im Erfolgsfilm „Titanic“. Statt Unterricht gab es im Hittorfgymnasium am Freitag für die Schüler der Mittelstufe eine eigene Jugendinfomesse. Das Boot hatte die Marine-Jugend Münster eigens für die Messe hergeschleppt.

Ein Team um Kristof Nieroba und Birgit Höfermann vom Südviertelbüro organisierte bereits zum zweiten Mal die Messe, die sich speziell an Jugendliche im Südviertel wendet. „Wir gehen dahin, wo die Jugendlichen sind, in ihre Schulen, da erreichen wir sie am besten“, erklärt Nieroba das Konzept der Jugendinfomesse, die sehr erfolgreich 2013 in der Karl-Wagenfeld-Realschule stattgefunden hat.

Schulleiter Christian Schrand und Mittelstufenkoordinator Dr. Arndt Mersmann sehen in der Veranstaltung eine große „Chance zur Vernetzung sowohl für das Stadtviertel als auch für die Schüler, gerade in diesem Alter, wo man gerne loszieht“, so Mersmann.

25 Aussteller – „alle sind gemeinnützig, in der Jugendhilfe tätig oder halten Angebote im Südviertel vor“, so Nieroba – stellten sich den Schülern der Klassen 7, 8 und 9 vor. Vom Schach-, Volleyball- und Karateklub über den Marineverein und Kirchengruppen bis zur Kampagne gegen Alkohol „Voll ist out“ und gegen Partydrogen „eve&rave Münster e.V.“ war das Angebot groß.

Krisenhilfen wie das Sleep-In am Dahlweg 72, der Verein Zartbitter und die Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich-ViP teilten sich die Räume mit dem Cactus Junges Theater. Schüler und Veranstalter hoben den Daumen für eine gelungene Messe – und Stufenkoordinator Mersmann könnte sich vorstellen, das Ereignis alle drei Jahre zu wiederholen.

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