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„Anfrage zeitweise ex­trem“

Wie Corona die Arbeit im Handorfer Tierheim verändert hat

Münster

Corona hat die Ehrenamtlichen in den Tierheimen vor große Herausforderungen gestellt: Plötzlich war die Nachfrage nach einem vierbeinigen Begleiter groß. Menschen, die von morgens bis abends in Homeoffice zu Hause hockten, brauchten einen Grund für mehr Bewegung. Den Herdenschutzhund „Amigo“ wollte trotzdem keiner haben.

Von Dorle Neumann

Amigo, ein Herdenschutzmix aus Rumänien, ist ein sanfter Riese.  Foto: dn

Amigo ist ein freundlicher Riese. Der Rumäne wird im August drei Jahre alt. Der 75 Zentimeter große Herdenschutzhund ist schwer zu vermitteln, obwohl viele Menschen vor allem im Homeoffice einen Vierbeiner gesucht haben. „Die Anfrage war zeitweise ex­trem“, sagt Ingmar Karrie, stellvertretender Leiter des Tierheims der Tierfreunde Münster. Manche Anrufer seien verzweifelt gewesen. Das sei auch für ihn und seine Mitstreiter nicht einfach gewesen. „Umso wichtiger war es, genau hinzuschauen, ob Hund und Zweibeiner zusammen passen und wie durchdacht die Anfrage war.“

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