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Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Kein negatives Votum zum Domplatz

Münster

Entgegen öffentlicher Äußerungen widersprich der Sprecher der KIB, dass sich die Kommission gegen einen autofreien Domplatz ausgesprochen habe.

Von Klaus Baumeister

Der Domplatz soll durch einen Beschluss des Rates weitgehend autofrei werden. Foto: Oliver Werner

Die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB) hat im Vorfeld des umstrittenen Ratsbeschlusses zur Sperrung des Domplatzes kein negatives Votum abgegeben. Darauf weist Harald Wölter, Mitglied der Grünen im Rat und Vorsitzender der KIB, im Gespräch mit unserer Zeitung hin. Gegenteilige Äußerungen in der Öffentlichkeit und in den Medien seien falsch.

Wölter habe Verständnis dafür, dass die weitgehende Einschränkung des Domplatzes für das öffentliche Parken nicht nur Zustimmung finde. Es sei aber nicht richtig, dafür die KIB einzuspannen. Darüber hinaus würden viele Behinderte in der Reduzierung des Autoverkehrs auch durchaus Vorteile sehen. Die Verkehrssituation am Domplatz werde durch die Sperrung „übersichtlicher und weniger gefährlich für Sehbehinderte und für Menschen mit anderen Beeinträchtigungen und Erkrankungen“.

Was den Wegfall von Behinderten-Arbeitsplätzen auf dem Domplatz durch den Wegfall der Parkplätze betrifft, so verweist Wölter darauf, dass man bereits im Sommer die Verwaltung aufgefordert habe, mit der Behinderteneinrichtung Westfalenfleiß über Alternativen zu reden. Westfalenfleiß bewirtschaftet den öffentlichen Parkplatz.

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