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Coesfelder Kreuz

Keine neue Ampelschaltung vor 2024

Münster

Vor 2024 werden die beiden Fahrradampeln am Coesfelder Kreuz, die täglich für ein kurzes Abstoppen des Fahrradverkehrs sorgen, nicht synchronisiert. Das hat die Stadtverwaltung nun mitgeteilt. Die Kosten des Synchronisierung überraschen.

Von Joel Hunold

Noch bis 2024 müssen Radfahrer Richtung Gievenbeck an dieser Stelle mit nicht-synchronen Fahrradampeln zurechtkommen. Foto: Joel Hunold

Die beiden um einige Sekunden verzögerten Fahrradampeln am Coesfelder Kreuz, die regelmäßig den Verkehrsfluss von Fahrradfahrern, die in Richtung Gievenbeck unterwegs sind, stören, werden nicht vor 2024 synchronisiert. Das teilte das Amt für Mobilität und Tiefbau als Antwort auf eine Anfrage der Grünen mit. Die Anpassung der Ampelschaltung an einer „Kreuzungsanlage dieser Größe ist mit Planungs- und Umsetzungskosten von circa 9000 Euro zu veranschlagen“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme.

Allerdings sei im Zuge der Umbauarbeiten auf dem Gelände der alten Wartburgschule wenige Meter weiter ohnehin eine Änderung der Ampelschaltung am Coesfelder Kreuz erforderlich, erläutert die Stadtverwaltung weiter. Dort sollen unter anderem Wohnungen sowie ein Lebensmittelmarkt entstehen. Die Fertigstellung des Areals ist aktuell für 2024 geplant. Dann sollen auch die beiden Fahrradampeln an der Kreuzung in Corrensstraße in Fahrtrichtung Gievenbeck angepasst werden, so die Verwaltung.

Kai Bleker, Bezirksvertreter der Grünen, wunderte sich in der Sitzung der BV am Donnerstag, dass eine Anpassung um wenige Sekunden 9000 Euro kosten soll. Zudem brachte er sein Unverständnis zum Ausdruck, dass die Stadtverwaltung für diese Antwort über ein Jahr gebraucht hat.

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