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Friedenstreffen

Sternmarsch mit 1400 Kindern

Münster

Das Kinderfriedenstreffen auf dem Domplatz hat inzwischen eine lange Tradition. Nach zwei Corona-Jahren findet es am Donnerstag (1. September) wieder in alter Form statt.

Das Bemalen des Domplatzes ist Teil des Friedenstreffens. Foto: hpe

1400 Schülerinnen und Schüler aus 14 Grund- und Förderschulen machen am Donnerstag (1. September), dem Antikriegstag, einen Sternmarsch zum 25. Kinder-Friedenstreffen auf dem Domplatz. Dort machen sie auf ihr Ziel aufmerksam, heißt es in einer Pressemitteilung: „Wir wollen Frieden für alle“.

Begleitet von der Band Karibuni, singen die Schülerinnen und Schüler Friedenslieder, überreichen Bürgermeister Klaus Rosenau das große Friedensbuch mit Beiträgen der beteiligten Schulen und bemalen den Domplatz mit dem Wort Frieden in vielen Sprachen.

Kinder aus aller Welt tragen ihre Friedenswünsche in ihrer Muttersprache vor, ein anderes Kind aus der Klasse die deutsche Übersetzung. Zum Abschluss des Kinder-Friedenstreffens steigen Friedenstauben auf.

Aktion läuft seit 1998

Das Kinderfriedenstreffen findet seit 1998, dem 350. Jahr des Westfälischen Friedens, jährlich statt. Nachdem es in den vergangenen beiden Jahren wegen der Pandemie in anderer Form organisiert werden musste, ist das 25. Treffen wieder ein reales Treffen.

Unterstützt wird das Kinder-Friedenstreffen von der Domverwaltung, dem Schulamt, dem Kulturamt und dem NRW-Kultursekretariat. Besondere Unterstützung kommt in diesem Jahr von den Stadtwerken, die für alle Kinder den kostenlosen Bustransfer in die Innenstadt übernommen haben.

Verantwortlich für die Organisation ist die Konrektorin der Matthias-Claudius-Schule, Barbara Weber. Die Moderation übernimmt Björn Hinrichs, Schulsozialarbeiter und Mitarbeiter der Beratungsstelle Südviertel.

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