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Neue Corona-Schutzverordnung

„Klare Vorfahrt für die Geimpften“

Münster

Münsters Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer begrüßt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes. Ab Freitag (20. August) wird verstärkt auf die 3G-Regel für Gastronomie, Hotels und Sport gesetzt. Veränderungen gibt es zudem beim Thema Impfen.

Von Ralf Repöhler

Die 3G-Regeln sind ausschlaggebend für den Zutritt. Foto: Oliver Berg/dpa

Mehr als 223.000 Münsteranerinnen und Münsteraner sind, Stand Dienstag, vollständig immunisiert. Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer bestätigt die geplante Schließung des großen Impfzentrums in der Halle Münsterland zu Ende September.

„Dann wird eine Erfolgsgeschichte ihr Ende finden, die das Gesamtbild der Schutzimpfungen in unserer Stadt sehr positiv mitgeprägt hat.“ Die dann folgenden Impfungen würden im Schwerpunkt in den Arztpraxen stattfinden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Dienstag die Schließung aller Impfzentren im Land angekündigt.

3G-Regel gilt ab Freitag

Ab Freitag gilt nach der neuen Coronaschutzverordnung für ganz NRW nur noch eine Sieben-Tage-Inzidenz-Kennziffer von 35, ab der die „3G-Regel“ ­(geimpft, genesen oder getestet) zum Beispiel für Besuche in der Innengastro­nomie, in Clubs und Diskotheken, bei einer Hotelübernachtung oder beim Sport in Hallen greift. In Münster betrug die Inzidenz am Dienstag 36,8.

„Die Verordnung gibt klare Vorfahrt für die Geimpften und formuliert damit eine neue Normalität in der Pandemie. Das ist ein tragfähiges Vorgehen und die richtige Botschaft“, findet Heuer. Die Schutzimpfung stelle den besten Schutz dar. Wer sich nicht impfen lassen wolle, müsse zukünftig häufig einen Negativtest nachweisen. Heuer: „Das ist zumutbar und verhältnismäßig.“

Die Stadt plant, am Mittwoch konkreter zur Umsetzung einzelner Maßnahmen nach der neuen Schutzverordnung zu werden.

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