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Grüne starten in Münster mit Plakatwerbung

Klein-Schmeink peilt das Direktmandat an

Münster

Bis zur Bundestagswahl sind es noch zwölf Wochen. Nicht zu früh, um per Plakat daran zu erinnern, sagt die Grüne Bundestagskandidatin Maria Klein-Schmeink. Bei der Rettung des Klimas gebe es keine Zeit zu verlieren.

Von Karin Völker

Zusammen mit dem Co-Sprecher des grünen Kreisverbandes, Jörg Rostek, präsentierte Maria Klein-Schmeink das Plakat, mit dem sie um Stimmen bei der Bundestagswahl wirbt. Foto: Oliver Werner

Zwingende Digitalisierung hin oder her ohne Papierplakate läuft im Wahlkampf nichts: „Gerade jetzt, wo die Menschen nach dem Lockdown wieder draußen sind“, sagt Maria Klein-Schmeink, münsterische Bundestagskandidatin der Grünen. Dass sie dort nach der Wahl am 26. September wieder einziehen wird, ist schon so gut wie sicher – Maria Klein-Schmeink, die sich für ihre vierte Legislaturperiode bewirbt, steht auf Platz sieben der NRW-Landesliste. Sie sieht sich als Konstante in der Vertretung Münsters im Bundestag – ihr Anliegen an alle in Münster, das ab dem kommenden Wochenende auf den zartgrün und schwarz gehaltenen Plakaten an 300 Stellen im Stadtgebiet kundgetan wird: „Veränderung geht nur gemeinsam.“

Maria Klein-Schmeink zitiert bewusst nicht Noch-Kanzlerin Angela Merkel mit deren bekanntem Slogan „Sie kennen mich“. Aber die 63 Jahre alte Maria Klein-Schmeink sieht sich nach jahrzehntelanger Politik für und in Münsters Rat in der Rolle, die Menschen in der Heimat-Stadt bei den jetzt, so Klein Schmeink, „dringend notwendigen Veränderungen“ für den Klimawandel mitzunehmen. Damit Münster bis 2030 den Weg in die Klimaneutralität doch schaffen könne, bedürfe es einer Rahmengesetzgebung des Bundes.

Grüne formulieren Gestaltungsanspruch

Maria Klein-Schmeink formuliert für ihre Partei dabei einen Gestaltungsanspruch, und: „Ich will in Münster das Direktmandat gewinnen.“ Die Grünen stehen dafür, so formuliert es Klein- Schmeink, dass die Einnahmen des Staates aus der CO2-Bepreisung auch an die Menschen zurückgegeben werde.

Zwölf Wochen bis zur Bundestagswahl

Und hier sollen nach dem Willen der Grünen jene am meisten profitieren, die am wenigsten klimaschädlich lebten. Dies seien in der Regel weniger Wohlhabende. „Klimapolitik geht nur sozial“, so Klein-Schmeink.

Bis zur Bundestagswahl sind es noch zwölf Wochen – für die grüne Kandidatin keineswegs zu früh, die Münsteraner per Plakat schon jetzt daran zu erinnern. Klein-Schmeink: „In Berlin wird längst plakatiert.“

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