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Neue Regelung während der Sperrung Hörsterstraße

Kleinbusse fahren zum Bült

Münster

Zwei Monate lang – im August und September – können die Linien 6 und 8 den Bült nicht anfahren. Nach Protesten setzen Stadt und Stadtwerke jetzt Fahrradrikschas und Kleinbusse ein, um die Erreichbarkeit der Altstadt zu erhalten.

In der Zeit, in der die Linien 6 und 8 den Bült nicht anfahren, übernehmen Kleinbusse diese Aufgabe. Foto: Matthias Ahlke

Kleinbusse und Fahrradrikschas sollen in den Monaten August und September dafür sorgen, dass Busfahrgäste der Linien 6 und 8 weiterhin die zentrale Haltestelle Bült/Altstadt erreichen können. Diese Information wurde jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte bekannt.

Im August und September soll versuchsweise die Hörsterstraße vom Bus- und Autoverkehr befreit werden. Die Stadt erhofft sich davon eine höhere Aufenthaltsqualität im Martinviertel, zumal die großen Busse auf der engen Hörsterstraße vielfach als störend empfunden werden.

Pendelverkehr zwischen Lublinring und Bült

Da aber die Buslinien 6 und 8 über diese Straße führen, hat der Versuch erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Altstadt. Um die Auswirkungen zu minimieren, wollen die Stadtwerke auf der Achse zwischen der Haltestelle Pumpenhaus/Lublinring und dem Bült Kleinbusse im Pendelverkehr einsetzen.

Ab dem Pumpenhaus benutzen die Linien 6 und 8 nämlich in den zwei Monaten eine alternative Route über die Gartenstraße und die Fürstenbergstraße. Darüber hinaus pendeln Fahrradrikschas zwischen dem Bült und der Bushaltestelle Hörstertor. Die Rikschas benutzen auf der Tour durch das Martiniviertel die ansonsten gesperrte Hörsterstraße.

Die Bezirksvertretung stimmte der Maßnahme zu. Nur die Linke war dagegen.

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