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Advents-Tradition

Lamberti-Tanne aufgestellt – Montag beginnen die Weihnachtsmärkte

Münster

Mit einem großen Kran wird die Tanne neben der Lambertikirche aufgestellt. Jetzt ist es nicht mehr zu übersehen: Bald beginnen die Weihnachtsmärkte in Münster.

Von Jan Hullmann

Weihnachtsbaum am Haken: An der Lambertikirche wurde kurz vor dem Start der Weihnachtsmärkte die traditionelle große Tanne aufgestellt. Foto: Oliver Werner

Münsters wohl bekanntester Weihnachtsbaum ist am Donnerstagmorgen zum Lambertikirchplatz gebracht worden. Mit einem Kran wurde die hohe, grün-bläulich schimmernde Tanne aufgestellt. In diesem Jahr ist es nicht wie sonst üblich eine Nordmanntanne, sondern eine Colorado-Tanne, deren Nadeln länger sind, die dafür aber auch weniger duftet.

Die Tanne ist nach Angaben der Stadt 18 Meter hoch, drei Tonnen schwer und sechs Meter breit. Sie kommt aus Roxel, wo sie 40 Jahre lang im Vorgarten eines Einfamilienhauses stand. "Mittlerweile ist die Tanne zu groß für den Vorgarten – und die Besitzer freuen sich, dass ihre Tanne vor der Lambertikirche einen Ehrenplatz bekommt und während der Adventszeit mitten in Münster leuchtet", heißt es in der Mitteilung der Stadt. Geschmückt wird die Tanne mit einer 400 Meter langen LED-Lichterkette.

Weihnachtsmarkt in Münster beginnt am Montag

Mit dem Aufstellen der Lambertitanne wird für jeden in der Innenstadt sichtbar, dass schon bald die Weihnachtsmärkte in Münster beginnen. Am Fuße des Baumes beginnt – wie bei den anderen fünf Stellen in der Innenstadt auch – am Montag (22. November) das Weihnachtsmarkttreiben.

In diesem Jahr gilt auf den Weihnachtsmärkten in Münster die 2G-Regel: Besucherinnen und Besucher müssen nachweisen können, geimpft oder genesen zu sein. Nach Angaben des Ordnungsamts werden Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes diese Vorgabe „verschärft stichprobenartig“ kontrollieren – wobei sie von den Markt-Veranstaltern unterstützt werden. Eine Maskenpflicht ist nicht vorgesehen.

Weniger Stände als früher

Zu den Hygienekonzepten der münsterischen Weihnachtsmärkte gehört auch, dass es etwas luftiger zugehen soll als früher: Etwa zehn bis 20 Prozent weniger Verkaufsstände als in den corona­freien Vorjahren soll es geben. Zudem soll auf raumgreifende Deko zwischen den Ständen verzichtet werden.

Wegen der Weihnachtsmärkte fahren die Linienbusse im Stadtzentrum Umleitungen. Die Haltestellen Engelenschanze, Raphaelsklinik, Klemensstraße, Domplatz und Prinzipalmarkt können nicht angefahren werden. 

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